Handys im Schlafzimmer bergen gesundheitliche Risiken
Laut der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom (Office of Communications) nehmen acht von zehn Menschen in Großbritannien ihr Smartphone mit ins Schlafzimmer und etwa die Hälfte von ihnen nutzt das Handy als Wecker.
Eine Studie der Huffington Post und YouGov hat außerdem ergeben, dass 63 Prozent der Smartphone-Nutzer zwischen 18 und 29 Jahren mit ihren Handys oder Tablets im Bett schlafen. Diese Zahlen, auch wenn sie aus Großbritannien stammen, machen deutlich, wie sehr wir an diesen Geräten hängen.
Schlaf-Experten zufolge gibt es viele Gründe, die dafür sprechen, einen “analogen” Wecker anzuschaffen und das Handy aus dem Schlafzimmer zu verbannen. (...)
Einer dieser Gründe nennt sich Hypervigilanz und tritt ein, wenn wir unser Handy über Nacht nicht ausschalten...
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Quelle:The Huffington Post
15.03.2014
Handys im Schlafzimmer bergen gesundheitliche Risiken
Was nicht sein darf
Hypervigilanz? Typischerweise werden wieder einmal irgendwelche Stressfaktoren als Ursache gesucht/genannt; die Strahlung ist ja harmlos.
Ich zitiere aus oben verlinktem Artikel:
Hypervigilanz beschreibt den Zustand der ständigen Anspannung und Wachsamkeit. Irgendwo in den tiefen des Gehirns erwarten wir einen Anruf oder eine Nachricht, zumindest besteht die Möglichkeit, dass jemand versucht uns zu erreichen. Das kann dazu führen, dass wir uns nachts weniger entspannen."
Schlaf-Experte Dr. Neil Stanley sagt: “Um eine gute Nachtruhe zu erreichen, müssen Sie sich sicher fühlen und sich keine Sorgen über irgendetwas machen. Wenn Sie ihr Handy nachts in Ihrer Nähe haben, sagen Sie unterbewusst, dass Sie dem Gerät auch Aufmerksamkeit schenken wollen. Das Gehirn nimmt diese Vorgänge zur Kenntnis und Ihr Schlaf wird deshalb leichter und störungsanfälliger sein.”
Das klingt im Prinzip nachvollziehbar. Aber da bei einem normalen, analogen Telefon im Schlafzimmer der gleiche Effekt auftreten müsste, entpuppt sich diese Studie als akademischer Bullshit oder besser gesagt: Strahlenschutz!
Ich zitiere aus oben verlinktem Artikel:
Hypervigilanz beschreibt den Zustand der ständigen Anspannung und Wachsamkeit. Irgendwo in den tiefen des Gehirns erwarten wir einen Anruf oder eine Nachricht, zumindest besteht die Möglichkeit, dass jemand versucht uns zu erreichen. Das kann dazu führen, dass wir uns nachts weniger entspannen."
Schlaf-Experte Dr. Neil Stanley sagt: “Um eine gute Nachtruhe zu erreichen, müssen Sie sich sicher fühlen und sich keine Sorgen über irgendetwas machen. Wenn Sie ihr Handy nachts in Ihrer Nähe haben, sagen Sie unterbewusst, dass Sie dem Gerät auch Aufmerksamkeit schenken wollen. Das Gehirn nimmt diese Vorgänge zur Kenntnis und Ihr Schlaf wird deshalb leichter und störungsanfälliger sein.”
Das klingt im Prinzip nachvollziehbar. Aber da bei einem normalen, analogen Telefon im Schlafzimmer der gleiche Effekt auftreten müsste, entpuppt sich diese Studie als akademischer Bullshit oder besser gesagt: Strahlenschutz!
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Laie
Lieber den Spatz auf dem Handy
Die Suche nach den Ursachen geht ausschließlich in Richtung Psyche der Leidenden. Und zwar Psyche als Ursprung der Leiden und nicht in Richtung psychische Veränderung durch externe Faktoren. Den Blick innerhalb eines Zirkels zu bannen, damit externe Ursachen nicht in Betracht genommen werden, ist Ziel der hinter dem WHO Fact sheet 296 stehenden Strategie.
Ein Beispiel für diese typische selbstschlüssige Linie, auf der es mit dieser Scheuklappenmentalität entlang geht, gibt dieser Spiegel-online-Artikel wieder
Stressmanagement: So nehmen Sie Druck aus Ihrem Leben
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 802.html[i]
Ein pralles Argument ist die pauschale Unterstellung, dass zu hohe persönliche Ansprüche Ursache für Stress seien. Also lieber mal Andere machen lassen, die werden die neue Welt schon schön einrichten. Man soll sich's nicht selbst zu schwer machen. Den Stress mit Elektrosmog in Verbindung bringen zu wollen ist ein solch überzogener hoher Anspruch der selbstkompetenten Beteiligung an der Ursachendeutung. In Anbetracht der bestehenden Machtverhältnisse gar schon ein Zeichen für eine pathologische Tendenz zur Selbstgefährdung. Wer wollte es sich angesichts solcher Bedingungen nicht lieber leichter machen? Am besten durch Annahme des Angebots auf Unterstützung durch eine Anti-Stress-mobile-App für jeden um seinen zu hohen Stresslevel Besorgten immer und überall.
Ein Beispiel für diese typische selbstschlüssige Linie, auf der es mit dieser Scheuklappenmentalität entlang geht, gibt dieser Spiegel-online-Artikel wieder
Stressmanagement: So nehmen Sie Druck aus Ihrem Leben
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 802.html[i]
Ein pralles Argument ist die pauschale Unterstellung, dass zu hohe persönliche Ansprüche Ursache für Stress seien. Also lieber mal Andere machen lassen, die werden die neue Welt schon schön einrichten. Man soll sich's nicht selbst zu schwer machen. Den Stress mit Elektrosmog in Verbindung bringen zu wollen ist ein solch überzogener hoher Anspruch der selbstkompetenten Beteiligung an der Ursachendeutung. In Anbetracht der bestehenden Machtverhältnisse gar schon ein Zeichen für eine pathologische Tendenz zur Selbstgefährdung. Wer wollte es sich angesichts solcher Bedingungen nicht lieber leichter machen? Am besten durch Annahme des Angebots auf Unterstützung durch eine Anti-Stress-mobile-App für jeden um seinen zu hohen Stresslevel Besorgten immer und überall.