Handy statt Hirn

conviva

Handy statt Hirn

Beitrag von conviva » 7. Mai 2017 20:42

viewtopic.php?f=2&t=40186&p=66463&hilit=Museum#p66463
Pirat hat geschrieben:Psychologie

Fotografieren bremst das Gedächtnis aus


Bilder sollen der Erinnerung dienen. Doch fotografierte Dinge werden dann zwar auf den Chips der Kameras gespeichert, dafür aber weniger gut im Gedächtnis.

Auch im Museum ist heute das Smartphone immer dabei. So sollen eindrucksvolle Gemälde oder Objekte auf den Chip gebannt werden, auf dass man sich besser an sie erinnern kann.

Tatsächlich scheint das Gegenteil zu geschehen, wie jetzt die Psychologin Linda Henkel von der Fairfield University in Connecticut gezeigt hat (Psychological Science, online).

Bei einem Gedächtnistest am folgenden Tag konnten sich die fotografierenden Studienteilnehmer an weniger Objekte erinnern als diejenigen, die diese nur mit ihren Augen betrachtet hatten. Und wo sie sich erinnern konnten, fielen ihnen weniger Details ein.

Quelle

Abstract: http://pss.sagepub.com/content/early/20 ... 8.abstract
Hier ein Bild aus dem Live-Museum. Wieviel Handys sind zu sehen?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/b ... 38563.html

Verstrahlte freuen sich über eine Gedächtnisstütze.

Eva Weber
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Registriert: 30. Oktober 2009 21:03

Re: Handy statt Hirn

Beitrag von Eva Weber » 8. Mai 2017 11:13

"Lebensgefährlich: Selfies auf Bahngleisen"

Ein großer Bericht im Münchner Merkur vom 8.5.2017

"Zwei Freundinnen albern herum, sie balancieren händchenhaltend auf Bahnschienen: Eine der beiden, zückt ihr Smartphone, umarmt ihre Freundin und drückt auf den Auslöser der Handykamera. Das Rattern eines Zuges unterbricht ihr Lachen...."

online in etwa ebenso
https://www.ovb-online.de/bayern/lebens ... 69311.html

Dass Jugendliche Mutproben machen, das hat es schon immer gegeben. Es waren auch Mutproben, die schief gehen konnten - aber sie waren nicht an der Tagesordnung. Dass aber flächendeckende Dummheit, Ignoranz und Unaufmerksamkeit durch ein mit aller Kraft politisch und wirtschaftlich gefördertes Hochfrequenz-Spielzeug sich weiterhin steigern kann, ist unverzeihlich. Wer trägt die Verantwortung für diese Verblödung und nicht mehr denkfähigen Hirne?

Funk überall! Man hört nichts, sieht nichts und riecht nichts, also kann man auf Mensch und Umwelt mit gepulster Hochfrequenz eindreschen nach allen Regeln der Kunst, damit größtmögliche Abhängigkeit und Einflussnahme erreicht wird. Über steigende gesundheitliche Beschwerden der Menschen wird zwar geredet, aber bei Ursachenforschung wird gepulste elektromagnetische Strahlung ausgenommen. Die entsprechenden Wissenschaftler wissen alles - bis heute - darum soll man unbesorgt auch schon KITA-Kindern Smartphones und Tablets geben. Die große Koalition hat dies beschlossen. Sicherheit ist angeblich gewährleistet, denn eine Physikerin ist vorne dran.

Diese Strahlung beeinflusst die Gehirne. Macht aber nix, denn zunehmend trägt man das Hirn sowieso in der Hand!

Eva Weber

conviva

Re: Handy statt Hirn

Beitrag von conviva » 28. Juni 2017 20:32

"Das Ziel ist, dass man eine Applikation hat, die eine alternative Authentisierung zur PIN bietet. PIN muss ich eingeben, das ist nicht schön, das kostet Zeit, ich muss nachdenken, da habe ich vielleicht keine Lust zu."
http://www.deutschlandfunk.de/biometrie ... _id=319630
Mobiltelefon erkennt Besitzer am Gang

Bei so viel Handystrahlung braucht sie eine Anwendung, die das Denken ersetzt.
"Denkfaulheut" lautete der Befund einer Studie, die die Nationale Volksarmee
der DDR in ihren Funkereinheiten durchführte.
http://www.der-mast-muss-weg.de/090forschung04.htm

s.a. Gefahren durch Vergessliche und Schusselige
viewtopic.php?f=2&t=41692#p70175

Das wird auch hier bestätigt.
Umfragen zufolge nutzte 2010 nicht mal jeder fünfte Mobiltelefonbesitzer eine PIN, um sicherzustellen, dass kein Unbefugter sein Gerät aus dem Schlafmodus wecken kann. Diese geringe Akzeptanz fanden Fachleute wie Christoph Busch, Biometrieexperte am Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung und Professor an der Hochschule Darmstadt, alarmierend.
http://www.deutschlandfunk.de/biometrie ... _id=319630

"Also ich persönlich glaube, dass wir es sehen werden, dass die Gangerkennung, die Sprechererkennung, die Augenerkennung noch in die Betriebssysteme der Smartphones mit reinkommt."
Es gibt also doch Abhilfe bei Gehirnfunktionsstörungen durch Handystrahlung, damit man auch dann eine Handy noch sicher nutzen kann. Damit das Handy weiterhin seinen Besitzer sicher nutzen kann.

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