Handy-Strahlen beeinträchtigen die Fruchtbarkeit von Männern

Mahner
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Handy-Strahlen beeinträchtigen die Fruchtbarkeit von Männern

Beitrag von Mahner » 11. April 2016 12:47

Tote Hose

Israelische Ärzte zeigen, Handy-Strahlen beeinträchtigen die Fruchtbarkeit von Männern


Auszug:

Schlechte Nachrichten für alle männlichen Smartphone-Junkies kommen derzeit aus Israel: Wer von seinem Mobiltelefon intensiv Gebrauch macht, der geht offensichtlich ein erhöhtes Risiko ein, dass sich die Konzentration seiner Spermien erheblich verringert. Schuld daran scheint die von den Geräten ausgehende elektromagnetische Strahlung zu sein, wie jetzt zwei Forscherteams vom renommierten Technion in Haifa und dem Carmel Medical Center herausgefunden haben.(…)


Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal Reproductive BioMedicine Online. »Wir haben dabei drei verschiedene Nutzungsaspekte näher unter die Lupe genommen«, erklärt Studienleiter Ariel Zilberlicht die Herangehensweise: »die Zeit, die man mit dem Smartphone in der Hand verbringt, das Sprechen während des Aufladevorgangs und die Frage des Aufbewahrungsortes.«

Über ein Jahr lang wurden 106 Probanden nach ihrem Telefonverhalten befragt und auf die Qualität ihrer Spermien getestet. Das Resultat dürfte wohl vielen die Freude am Smartphone trüben: Bei 65 Prozent der Männer, die mehr als eine Stunde am Tag telefonierten, nahm die Konzentration an Spermien bereits deutlich ab. Gerade einmal 35 Prozent wiesen keinerlei Veränderungen auf. Auffällig war in diesem Zusammenhang, dass die Werte bei Personen, die ihr Handy auch dann nutzten, während es am Ladekabel hing, noch dramatischer ausfielen.

Spermien Ein wesentlicher Faktor scheint auch die Entfernung des Geräts von den Genitalien zu sein, wenn mal gerade nicht gesprochen oder im Netz gesurft wird. Alle Aufbewahrungsorte, die weniger als 50 Zentimeter vom Schritt entfernt sind, erweisen sich als wahre Spermienkiller. Wer sein Handy also in der Hosentasche mit sich herumträgt, dessen Fertilität nimmt um fast 50 Prozent ab. Betroffene Männer haben eine derart schlechte Spermienkonzentration, wie es ansonsten nur bei elf Prozent der Gesamtpopulation der Fall ist.

Studienleiter Ariel Zilberlicht spricht deshalb eine klare Empfehlung aus. »Angesichts der Ergebnisse unserer Untersuchungen sollte jeder versuchen, seinen Handykonsum zu reduzieren und das Gerät auf jeden Fall weit weg von den Genitalien aufbewahren, etwa in der Jackentasche.« Zudem ist es sinnvoll, beim Sprechen ein Headset zu benutzen und das Telefon beim Aufladevorgang auszuschalten. Keine gute Idee sei es ebenfalls, das Mobiltelefon nachts neben das Bett zu legen.

Die Studie aus Israel sollte aufhorchen lassen. Denn in den westlichen Industriestaaten wird seit Jahren bereits eine Abnahme der Spermienkonzentration registriert, die in 40 Prozent aller Fälle die Hauptursache dafür ist, warum Paare keine Kinder bekommen können

Mehr...Jüdische Allgemeine 07.04.16

conviva

Re: Handy-Strahlen beeinträchtigen die Fruchtbarkeit von Männern

Beitrag von conviva » 5. Oktober 2017 18:46

Iranische Studie
Wirkungen elektromagnetischer Wellen, die von 3G+WiFi-Modems emittiert wurden, auf die menschliche Samen-Untersuchung
https://www.emf-portal.org/de/article/33332

CONCLUSIONS:
Electromagnetic waves (EMWs) emitted from 3G+wi-fi modems cause a significant decrease in sperm motility and velocity, especially in non-progressive motile sperms. Other parameters of semen analysis did not change significantly.EMWs, which are used in communications worldwide, are a suspected cause of male infertility. Many studies evaluated the effects of cell phones and wi-fi on fertility. To our knowledge, no study has yet been done to show the effects of EMWs emitted from 3G+wi-fi modems on fertility. Our study revealed a significant decrease in the quality of human semen after exposure to EMWs emitted from 3G+wi-fi modems.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28967061

Sperm Motility
http://www.vivo.colostate.edu/hbooks/pa ... ility.html
In evaluating motility with most species, sperm are classified as non-motile, progressively motile or non-progressively motile. A progressively motile sperm swims forward in an essentially straight line, whereas a non-progressively motile sperm swims, but with an abnormal path, such as in tight circles.

Demo-Video zum Unterschied zwischen "progressively motile sperm" und "non-progressively motile sperm": http://www.vivo.colostate.edu/hbooks/pa ... _types.gif

Eva Weber
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Re: Handy-Strahlen beeinträchtigen die Fruchtbarkeit von Männern

Beitrag von Eva Weber » 6. Oktober 2017 10:59

conviva hat geschrieben: Iranische Studie
Wirkungen elektromagnetischer Wellen, die von 3G+WiFi-Modems emittiert wurden, auf die menschliche Samen-Untersuchung
https://www.emf-portal.org/de/article/33332
Die Zeit: Verstrahlt vom 25.8.2013

"Einige Wissenschaftler glauben trotzdem, nachweisen zu können, dass Mobilfunkstrahlung im Extremfall sogar Krebs verursachen kann. Solche Ergebnisse würden unterdrückt, sagen die Elektrosensiblen – dabei verfehlen die Studien oft bloß die Standards guter Wissenschaft; sie konnten nicht reproduziert werden oder stehen unter Fälschungsverdacht. Die Mobilfunkgegner beruhigt das nicht. Was ist mit Studien, denen zufolge die Strahlung sogenannten oxidativen Stress in den Zellen verursacht? Der habe eine Störung des Stoffwechsels zur Folge, die das Zellwachstum behindere und Männer zeugungsunfähig mache. Alexander Lerchl hält diese Studien allesamt für Mumpitz, das Bundesamt für Strahlenschutz nennt sie diplomatisch "widersprüchlich". Dass oxidativer Stress wirklich Krankheiten verursacht, sei nicht mehr als eine "Arbeitshypothese", resümierte vor fünf Jahren das Robert Koch-Institut (RKI) – trotz jahrzehntelanger Forschung sei das unbewiesen."
Fettdruck durch mich.

http://www.zeit.de/2013/35/strahlung-el ... er/seite-3

Herr Prof. Lerchl sprach damals von "Mumpitz", das Bundesamt für Strahlenschutz drückte sich etwas eleganter aus.

Meinung:
Da es größtes Ziel ist, Funktechnik weiterauszubauen und Mensch und Natur keine Rolle spielen, kann m.E. an Studien kommen was will, mit immer welchen Ergebnissen, besorgniserregende bzw. auch nur beachtenswerte werden bei weiterem Ausbau und stets höherer Befeldung unseres Lebensraumes nicht berücksichtigt werden. Im Gegenteil! Zunehmende Erkrankungen werden wahrscheinlich mittels Gesundheitsüberwachungswatch, (unterstützt von den Krankenkassen) per Smartphone an ein Telemedizin-Center übermittelt. Ferner wird die Psychiatrie vorwiegend angeblich helfende Behandlung bieten müssen.

Aufgrund meiner Beschwerden durch Funk und jahrelanges darauf Aufmerksam machen, komme ich zu keinem anderen Schluss. Die wachsende Anzahl der Kinderwunschkliniken wird auch mit verminderter Zeugungsfähigkeit der Männer fertig und sich als nächster lukrativer Wirtschaftszweig am Unglücks der Menschen bereichern.

Prof. Lerchl's Replikationsstudie zu Krebspromotion bei Krebsmäusen (Leber-, Lungenkrebs und Lymphome) bei UMTS-Befeldung unter den Grenzwerten, deren Ergebnis ihn anfänglich selbst überraschte, ist ja auch längst zu den Akten gelegt. Was bewirkt das? Nichts! Auf allen Gebieten Weiterausbau von Funk!

Eva Weber

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