"Initiativenflut
5G-Gegner funken sich gegenseitig dazwischen
5G-Gegner können sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Fachleute warnen, dass sie so ihre Kräfte sinnlos verzetteln.
Von Gian Signorell
Veröffentlicht am 9. Oktober 2020
https://www.beobachter.ch/burger-verwal ... dazwischen
Verzetteln sich die Contra-5G-Inititaiven in der Schweiz?
Re: Verzetteln sich die Contra-5G-Inititaiven in der Schweiz?
Ein sehr guter Artikel aus dem BEOBACHTER, unbedingt lesenswert.
https://www.beobachter.ch/digital/stand ... er-prasent
STÄNDIG AM HANDY
Alle da und keiner präsent
Im Bus, im Zug, im Tram, am Bahnhof oder gar auf dem Trottoir – es ist überall dasselbe: Jede und jeder starrt aufs Handy. Das hat Folgen.
-----------
Meinung:
Genau das ist es, ob in der Schweiz oder in Deutschland was von der Mobilfunkindustrie, von der Politik und leider auch von bestimmter Wissenschaft und dem Strahlenschutz (weil ja alles so unbedenklich - bis heute) ungeachtet möglicher Folgen zu tiefst befördert wird.
Dahinter steht m.E., die Bevölkerung im Endeffekt systematisch an die Kandare zu nehmen. Überwachung bis ins Kleinste wie in asiatischen Ländern wird noch etwas dauern. Da die meisten Nutzer im Grunde nichts dagegen haben - man hat ja nichts zu verbergen - und wie man sieht, die Technik eine ungeheure Sucht erzeugt, wird es ein Leichtes, dieses Ziel in nicht allzu ferner Zukunft zu erreichen. Gesundheitliche Auswirkungen werden beiseite geschoben. Sie stören! Man denke nur, was auch durch steigenden Kopfschmerz, Schlafstörungen usw. alleine am erhöhten Arzneimittelverbrauch verdient wird.
Wichtig ist, dass die Technik in jedem Winkel in höchster Qualität zur Verfügung steht. Das beste Beispiel ist in meinen Augen, als Funkgeschädigte, die Innenstadt von St. Gallen. In den Straßen keine 2 m über dem Kopf an den Hauswänden WLAN. Kein Hotelzimmer ohne WLAN. Ich freute mich und fand es so vernünftig, als in der ganzen Stadt Glasfaser gelegt wurde. Aber nun geht jeder, auch vom 4. Stock mit WLAN ins Glasfasernetz. Es ist mir nur eine Basisstation bekannt, die abgebaut wurde und das hatte private Gründe, wie ich erfuhr. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht.
Jedenfalls, Menschen, die nur noch mit dem Smartphone in der Hand existieren können, sind meiner Meinung nach das erstrebenswerte Ziel. Positive Studien zu Unverträglichkeit dieser Art allgegenwärtiger Funktechnik wird es jahrzehntelang nicht geben. Man wird weiter Tiere quälen und gibt es gar unliebsame Ergebnisse, so sind sie auf den Menschen nicht eins zu eins übertragbar. Alles in trockenen Tüchern! Eine in für manche Sparten lebenswichtige Technik, wird, wie zunehmend ersichtlich, zum Schaden von Bevölkerung und Natur in unglaublicher Weise rücksichtslos missbraucht.
Eva Weber
https://www.beobachter.ch/digital/stand ... er-prasent
STÄNDIG AM HANDY
Alle da und keiner präsent
Im Bus, im Zug, im Tram, am Bahnhof oder gar auf dem Trottoir – es ist überall dasselbe: Jede und jeder starrt aufs Handy. Das hat Folgen.
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Meinung:
Genau das ist es, ob in der Schweiz oder in Deutschland was von der Mobilfunkindustrie, von der Politik und leider auch von bestimmter Wissenschaft und dem Strahlenschutz (weil ja alles so unbedenklich - bis heute) ungeachtet möglicher Folgen zu tiefst befördert wird.
Dahinter steht m.E., die Bevölkerung im Endeffekt systematisch an die Kandare zu nehmen. Überwachung bis ins Kleinste wie in asiatischen Ländern wird noch etwas dauern. Da die meisten Nutzer im Grunde nichts dagegen haben - man hat ja nichts zu verbergen - und wie man sieht, die Technik eine ungeheure Sucht erzeugt, wird es ein Leichtes, dieses Ziel in nicht allzu ferner Zukunft zu erreichen. Gesundheitliche Auswirkungen werden beiseite geschoben. Sie stören! Man denke nur, was auch durch steigenden Kopfschmerz, Schlafstörungen usw. alleine am erhöhten Arzneimittelverbrauch verdient wird.
Wichtig ist, dass die Technik in jedem Winkel in höchster Qualität zur Verfügung steht. Das beste Beispiel ist in meinen Augen, als Funkgeschädigte, die Innenstadt von St. Gallen. In den Straßen keine 2 m über dem Kopf an den Hauswänden WLAN. Kein Hotelzimmer ohne WLAN. Ich freute mich und fand es so vernünftig, als in der ganzen Stadt Glasfaser gelegt wurde. Aber nun geht jeder, auch vom 4. Stock mit WLAN ins Glasfasernetz. Es ist mir nur eine Basisstation bekannt, die abgebaut wurde und das hatte private Gründe, wie ich erfuhr. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht.
Jedenfalls, Menschen, die nur noch mit dem Smartphone in der Hand existieren können, sind meiner Meinung nach das erstrebenswerte Ziel. Positive Studien zu Unverträglichkeit dieser Art allgegenwärtiger Funktechnik wird es jahrzehntelang nicht geben. Man wird weiter Tiere quälen und gibt es gar unliebsame Ergebnisse, so sind sie auf den Menschen nicht eins zu eins übertragbar. Alles in trockenen Tüchern! Eine in für manche Sparten lebenswichtige Technik, wird, wie zunehmend ersichtlich, zum Schaden von Bevölkerung und Natur in unglaublicher Weise rücksichtslos missbraucht.
Eva Weber
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Beobachter
Re: Verzetteln sich die Contra-5G-Inititaiven in der Schweiz?
Umweltschutz im Jahr 1990: „Die Revolution fand nicht statt“
Vor 30 Jahren forderte eine Kommission des Bundestags echten Schutz der Atmosphäre – erfolglos. Michael Müller kämpfte damals und heute dafür.
https://taz.de/Umweltschutz-im-Jahr-1990/!5715858/
Michael Müller: "Uns fehlt die Integration der Natur in die Prozesse von Anfang an."
Die Etablierten sind unter bestimmten Bedingungen in gewissem Maß immer leichter eins als die Kritiker. Etablierte gehören deswegen zu den Etablierten, weil sie sich in einem mindesten Maß mit dem arrangieren, was das Establishment als Grundlage hat. Das sichert ihnen ihr jeweiliges Maß der Teilhabe an den Privilegien, die das Establishment für die ihm Zugehörigen organisiert. Die Kritiker haben an diesem Prozess wenig oder keinen Anteil. Um die Sicherung von Anteilen dessen, was die Etablierten in ihrer Art des Konkurrierens unter sich aufteilen, geht es den Kritikern weniger oder nicht. Deswegen konkurrieren sie untereinander anders als die Etablierten. Die Art und Weise und das, worum die Etablierten konkurrieren, macht sie zum Bestandteil des Establishments, erschafft den Charakter des Establishments. Und degradiert andere, indem es die Möglichkeit der Teilnahme für Unterprivilegierte mindert. Wenn die sich anstrengten oder anders verhielten, könnten sie auch profitieren. Das sollen sie wenigstens glauben und mit der Kraft, die sie für die Möglichkeit zur Teilhabe aufbringen, den Laden am Laufen halten. Diese Rechnung kann nicht aufgehen. Dieses Geschäft ist nicht gedeckt. Es handelt sich um Ausbeutung. Ausbeutung bedeutet im Zusammenhang mit Mobilfunk und 5G, die Verleugnung der Folgen von Funkstrahlung für Leib, Leben und Natur auf Kosten von Leib, Leben und Natur. Es fehlt die Integration der Natur in die Prozesse von Anfang an. Hierfür sollen die Kritiker bei mangelnder und fehlender Einsichtsfähigkeit und -willigkeit der Etablierten und ohne Auseinandersetzung untereinander die Lösung finden?
Video: Smarte Kids? Kinder und digitale Medien
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 16. Oktober um 11:20
https://www.arte.tv/de/videos/086107-00 ... le-medien/
Als ein wesentliches Problem wird das sogenannte "Transferdefizit" ausgemacht. V.a. Kinder setzen Informationen, die virtuell vermittelt werden, viel schlechter in kognitive Orientierung in der realen Welt um, als solche Mitteilungen, die sie in einer realen Beziehungseinbettung, von Mensch zu Mensch, erleben.
Vielleicht sollten die Menschen der Contra-5G-Initiativen in der Schweiz sich mal zu einem Treffen mit gemeinsam zubereiteter Verpflegung auf einer Hütte treffen, um miteinander zu reden. Integrieren Sie mal ein wenig die Natur in den Prozess des Widerstands ... Die Schweiz ist zum Glück klein und bietet vom Naturell der Menschen und des Landes die besten Voraussetzungen dafür. Nicht ohne Grund sind die Schweizer schon so lange auf dem Weg der Demokratie. Viel Glück!
Vor 30 Jahren forderte eine Kommission des Bundestags echten Schutz der Atmosphäre – erfolglos. Michael Müller kämpfte damals und heute dafür.
https://taz.de/Umweltschutz-im-Jahr-1990/!5715858/
Michael Müller: "Uns fehlt die Integration der Natur in die Prozesse von Anfang an."
Die Etablierten sind unter bestimmten Bedingungen in gewissem Maß immer leichter eins als die Kritiker. Etablierte gehören deswegen zu den Etablierten, weil sie sich in einem mindesten Maß mit dem arrangieren, was das Establishment als Grundlage hat. Das sichert ihnen ihr jeweiliges Maß der Teilhabe an den Privilegien, die das Establishment für die ihm Zugehörigen organisiert. Die Kritiker haben an diesem Prozess wenig oder keinen Anteil. Um die Sicherung von Anteilen dessen, was die Etablierten in ihrer Art des Konkurrierens unter sich aufteilen, geht es den Kritikern weniger oder nicht. Deswegen konkurrieren sie untereinander anders als die Etablierten. Die Art und Weise und das, worum die Etablierten konkurrieren, macht sie zum Bestandteil des Establishments, erschafft den Charakter des Establishments. Und degradiert andere, indem es die Möglichkeit der Teilnahme für Unterprivilegierte mindert. Wenn die sich anstrengten oder anders verhielten, könnten sie auch profitieren. Das sollen sie wenigstens glauben und mit der Kraft, die sie für die Möglichkeit zur Teilhabe aufbringen, den Laden am Laufen halten. Diese Rechnung kann nicht aufgehen. Dieses Geschäft ist nicht gedeckt. Es handelt sich um Ausbeutung. Ausbeutung bedeutet im Zusammenhang mit Mobilfunk und 5G, die Verleugnung der Folgen von Funkstrahlung für Leib, Leben und Natur auf Kosten von Leib, Leben und Natur. Es fehlt die Integration der Natur in die Prozesse von Anfang an. Hierfür sollen die Kritiker bei mangelnder und fehlender Einsichtsfähigkeit und -willigkeit der Etablierten und ohne Auseinandersetzung untereinander die Lösung finden?
Video: Smarte Kids? Kinder und digitale Medien
Nächste Ausstrahlung am Freitag, 16. Oktober um 11:20
https://www.arte.tv/de/videos/086107-00 ... le-medien/
Als ein wesentliches Problem wird das sogenannte "Transferdefizit" ausgemacht. V.a. Kinder setzen Informationen, die virtuell vermittelt werden, viel schlechter in kognitive Orientierung in der realen Welt um, als solche Mitteilungen, die sie in einer realen Beziehungseinbettung, von Mensch zu Mensch, erleben.
Vielleicht sollten die Menschen der Contra-5G-Initiativen in der Schweiz sich mal zu einem Treffen mit gemeinsam zubereiteter Verpflegung auf einer Hütte treffen, um miteinander zu reden. Integrieren Sie mal ein wenig die Natur in den Prozess des Widerstands ... Die Schweiz ist zum Glück klein und bietet vom Naturell der Menschen und des Landes die besten Voraussetzungen dafür. Nicht ohne Grund sind die Schweizer schon so lange auf dem Weg der Demokratie. Viel Glück!