Stadt Bern stoppt GSM und UMTS Mobilfunkantennen-Aufbau auf

The Future's black

Stadt Bern stoppt GSM und UMTS Mobilfunkantennen-Aufbau auf

Beitrag von The Future's black » 17. November 2005 21:46

Donnerstag, 17. November 2005

Keine zusätzlichen Mobilfunkantennen auf Stadtberner Liegenschaften

Der Berner Gemeinderat hat mit dem Hinweis auf ein "breites Unbehagen in der Bevölkerung" ein Moratorium beschlossen.

http://www.infoweek.ch/news/NW_single.c ... 2224&sid=0

Der Gemeinderat der Stadt Bern hat ein Moratorium für den Bau weiterer Mobilfunkantennen beschlossen. Allerdings betrifft dieses nur stadteigene Liegenschaften. In seiner Medienmitteilung weist er auf das "weit verbreitete Unbehagen" in der Bevölkerung gegenüber der von Mobilfunkantennen ausgehenden Strahlung hin. Dies zeige sich in der Stadt Bern anhand der grossen Zahl entsprechender Einsprachen. Er betont aber auch, dass die Gemeinden in Sachen Mobilfunk einen sehr kleinen Handlungsspielraum hätten, da die Frage der Messwerte durch Bundesrecht geregelt sei. Somit sei ein generelles, für die ganze Stadt Bern geltendes Bewilligungsmoratorium für Mobilfunkantennen nicht möglich. (hoc)

Evi

Re: aber auch auf den anderen Häusern in Bern

Beitrag von Evi » 20. November 2005 17:25

Aber auch der weitere Bau von Antennen auf übrigen Gebäuden in Bern ist gestoppt, weil auf Standortdatenblättern in Sachen Tilt (Neigungswinkel) erhebliche Unklarheiten bestehen, (Bundesgerichtsentscheid), wenn ich das richtig verstanden habe. So jedenfalls wurde es auf dem gestrigen Kongress in Olten kommuniziert .

Evi

Elisabeth Buchs

Re: aber auch auf den anderen Häusern in Bern

Beitrag von Elisabeth Buchs » 22. November 2005 15:16

Meine elektrosensible Kollegin, neben deren Wohnung in Bern nur etwa 50 m entfernt ein Holzprofil für eine Antenne von 1000 W ERP für GSM und 650 W ERP für UMTS pro Senderichtung auf einem andern Wohnhaus aufragt, hat mir einen Artikel aus der heutigen 20 Minuten-Zeitung vorgelesen:

"Ab Januar 2006 könnten wieder Baubewilligungen für Handy-Antennen erteilt werden. Mit einer neuen Software soll dann die Strahlung der Mobilfunk-Antennen zentral überwacht werden."

Dass die Mobilfunkbetreiber sich mit allen Mitteln gegen die Entscheide in Bern und Wallis wehren werden, war schon klar. Ich hoffe sehr, dass sich das Ganze aufhalten lässt.

Gegen die Antenne in ihrer Nähe wurden über Tausend Unterschriften gesammelt, Haupteinsprecher ist ein Anwalt, der nun die Einsprache gerichtlich in die nächste Instanz weiterzieht. Meine Kollegin, der es bereits jetzt aufgrund der Mobilfunkbelastung nicht gut geht und die sagt, es wäre mir egal wieviele Pfosten die aufstellen, wenn wir nur nicht so krepieren müssten, müsste noch vor Aufstellen dieser Antenne sofort aus ihrer Wohnung ausziehen.

Und dann heisst es immer so schön, diese Antennen würden dem Bedürfnis der Menschen entsprechen. Wie sieht es denn mit dem Bedürfnis der Menschen aus, die Unterschriften sammeln, Einsprachen machen, diese für teures Geld weiterziehen. Mit einer Technologie, die gegen solchen Widerstand durchgedrückt wird, stimmt sehr viel nicht und diese sollte sofort gestoppt werden.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Hans-U. Jakob

Re: aber auch auf den anderen Häusern in Bern

Beitrag von Hans-U. Jakob » 22. November 2005 18:49

Das Bundesgericht hat ganz klar von einer Begrenzung der Leistung gesprochen und nicht von einer Ueberwachung!
Denen werden wir noch ganz schön ans Bein pinkeln, wenn sie nicht spuren! Hans-U. Jakob

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