Vogelgrippe H5N1Beobachter hat geschrieben: ↑6. Juni 2024 06:30Mexiko
Weltweit erster Todesfall mit Vogelgrippe-Virus Typ H5N2 gemeldet
Tödliche Verläufe der Vogelgrippe beim Menschen gibt es sporadisch immer wieder. Nun aber ist ein Fall aus Mexiko publik geworden – mit einem anderen Virustypen. Die WHO beobachtet die Entwicklung aufmerksam.
06.06.2024, 00.48 Uhr
https://www.spiegel.de/gesundheit/vogel ... 55f6db1049
Der Fall sei der erste Vogelgrippe-Tote in Mexiko überhaupt gewesen, heißt es. Der 59-Jährige habe mehrere andere Krankheiten gehabt. Er habe nach mehreren Wochen Krankheit plötzlich hohes Fieber und Atemnot gehabt, sei ins Krankenhaus gekommen und dort am 24. April gestorben. Es gebe bislang keine Hinweise, dass die Person infiziertem Geflügel oder anderen Vögeln ausgesetzt war. Unter Verwandten, Bekannten und medizinischem Personal, das mit der Person zu tun hatte, seien keine weiteren Infektionen festgestellt worden.
Nicht auszuschließen, dass die Strahlung im Krankenhaus dann insgesamt zu viel war?
Siehe auch Immunsystem und FunkstrahlungBeobachter hat geschrieben: ↑28. März 2024 07:02Vogelgrippe verbreitet sich wie ein Lauffeuer
... nicht nur bei Vögeln.
Vogelgrippe bedroht Tierwelten: Seehunde und Milchkühe sterben
https://taz.de/Vogelgrippe-bedroht-Tierwelten/!6001003/
Zehntausende Robben sind an der Vogelgrippe gestorben. In den USA erkranken Milchkühe. Die größte Vogelgrippenwelle könne „artengefährdend“ werden.
„Das ist noch nie dagewesen“, betont Harder. Die dynamische Entwicklung der aktuellen Welle könne „artengefährdend“ werden.
In den USA könnte gerade eine neue Pandemie entstehen
In amerikanischen Kuhställen breitet sich ein Grippevirus aus, das eigentlich Vögel tötet, nun aber Katzen und Mäuse umbringt. Auch Menschen werden krank. Bislang scheitern die Behörden an der Aufklärung. Droht der Welt eine neue Seuche?
Von Marco Evers
01.07.2024, 06.49 Uhr
https://www.spiegel.de/wissenschaft/med ... 3c6b39f240
Wie alle Influenzaviren verändert sich der Erreger genetisch ständig. Wissenschaftler gehen davon aus, dass er im Jahr 2020 in Asien eine neue Form angenommen haben muss, seither wirkt er noch aggressiver. Unter den Wildvögeln der Welt hat die Variante mit der wissenschaftlichen Bezeichnung »Klade 2.3.4.4b« seither zu einer beispiellosen Seuche geführt: Millionen Tiere auf allen Kontinenten außer Australien sind verendet.
Vereinzelt drang das Virus auch in Säugetierbestände ein, einige Bären gingen zugrunde, Füchse, Nerze, Stinktiere. Unter den eng zusammenlebenden Seelöwen und See-Elefanten Südamerikas verursachte es 2023 ein Massensterben. All dies war beunruhigend – aber nichts im Vergleich zu dem, was jetzt in den USA geschieht.
Zudem gibt es Hinweise, dass das Virus zwischen Wildvögeln und Rindern hin- und herwechseln kann. In diesem Fall schiede das Keulen als Instrument zur Seuchenkontrolle aus.
Und was tun Behörden?
Mit ihrer Intransparenz erreichen die US-Behörden unter Experten das Gegenteil von Vertrauen.
Veterinäre erzählen unterdessen, dass sie auffällig viele Krankheitsfälle beim Personal betroffener Farmen beobachtet hätten, dass diese aber nicht näher untersucht worden seien. Womöglich gibt es also längst mehr Infektionen unter Menschen als offiziell bekannt.
Das, was falsch läuft in den Kuhställen von Texas, Michigan oder Idaho, das dürfte auch anderswo schwer beherrschbar bleiben, mit oder ohne Pandemieabkommen.
Die Konstitution des "Wirtsorganismus" scheint keine Rolle zu spielen. Faktoren, die dem Erreger den Weg in den Wirt erleichtern könnten, bleiben so eher im Dunkeln. Vielleicht kann man dazu bald mehr lesen.