Hinweis auf die Radio-Sendung (Wiederholung):
Kontext (Z), Mittwoch, 14. Dezember 2005, 18.30-19.00 h, DRS2
"Im ersten Beitrag geht es um die Erforschung der Wirkung elektromagnetischer Strahlung auf menschliche Zellen, der ein internationaler Wissenschaftskongress im Tessin gewidmet war. [...]"
Unser Thema taucht auf immer mehr Kanälen auf... Das ist grundsätzlich erfreulich. Ich erwarte von diesem bekannten 'Qualitäts-Sendegefäss', dass sich das Radio nicht 'erwischen lässt' wie kürzlich die Rundschau von SF1 in Hemberg...
MfG
Andreas Witschi
Kontext (Z), Mittwoch, 14. Dezember 2005, 18.30-19.00 h, DRS
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Elisabeth Buchs
Re: Kontext (Z), Mittwoch, 14. Dezember 2005, 18.30-19.00 h,
Ueber den Workshop auf dem Monte Verita sind nun auf der Homepage http://www.itis.ethz.ch/mv/index.html viele Angaben zu finden (leider in Englisch).
Ich fand die Radiosendung interessant. Adlkofers Aussage: wenn sich die Ergebnisse der Untersuchungen im Reagenzglas auch in Tierversuchen zeigen, dann haben wir ein Problem. Die Reflex-Studie sei von Primo Schär von der Uni Basel repliziert worden und fand DNA-Strangbrüche. Maria Rosaria Scarfi konnte keine solchen Effekte finden. Mögliche Ursachen für eine genotoxische Wirkung könnten daran liegen, dass das DNS-Reparationsprotein beeinträchtigt werde oder dass Radikale induziert werden. Primo Schär stellte solche Effekte bei Versuchen mit Strom innerhalb der geltenden Grenzwerte fest und zwar nur bei intermittierenden Feldern. Darius Leszczynski stellte bei handyähnlichen Feldern Dutzende von Genen fest, die reagierten. Was noch nicht bekannt ist: was löst die Genreaktion aus und was bewirkt sie? Peter Achermann bemerkte nach 30 Min. Exposition mit Handystrahlung Auswirkungen auf das EEG bzw. die Hirnströme und zwar Effekte noch Stunden danach. Jürg Baumann sagte: zu diesem Thema ist hochstehende interdisziplinäre (von verschiedenen Fachrichtungen) wissenschaftliche Forschung notwendig.
Ich fand die Radiosendung interessant. Adlkofers Aussage: wenn sich die Ergebnisse der Untersuchungen im Reagenzglas auch in Tierversuchen zeigen, dann haben wir ein Problem. Die Reflex-Studie sei von Primo Schär von der Uni Basel repliziert worden und fand DNA-Strangbrüche. Maria Rosaria Scarfi konnte keine solchen Effekte finden. Mögliche Ursachen für eine genotoxische Wirkung könnten daran liegen, dass das DNS-Reparationsprotein beeinträchtigt werde oder dass Radikale induziert werden. Primo Schär stellte solche Effekte bei Versuchen mit Strom innerhalb der geltenden Grenzwerte fest und zwar nur bei intermittierenden Feldern. Darius Leszczynski stellte bei handyähnlichen Feldern Dutzende von Genen fest, die reagierten. Was noch nicht bekannt ist: was löst die Genreaktion aus und was bewirkt sie? Peter Achermann bemerkte nach 30 Min. Exposition mit Handystrahlung Auswirkungen auf das EEG bzw. die Hirnströme und zwar Effekte noch Stunden danach. Jürg Baumann sagte: zu diesem Thema ist hochstehende interdisziplinäre (von verschiedenen Fachrichtungen) wissenschaftliche Forschung notwendig.