Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Elisabeth Buchs

Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 1. Juni 2002 14:56

Bezüglich Elektrosensiblität habe ich am Beispiel von mir selbst und anderen Betroffenen folgendes festgestellt:

Amalgamsanierungen in den Zähnen können das Problem der Elektrosensibilität verstärken oder sogar auslösen. Es scheint, dass das Gift durch das Ersetzen der Plomben erst recht freigesetzt wird. Es entsteht eine Schwächung des Körpers, die sich durch erhöhte Krankheitsanfälligkeit äussern kann. Dies gilt auch, wenn man sich für das Ersetzen ein Jahr Zeit nimmt und wenn mit Bioresonanz, Mineralien usw. "ausgeleitet" wird. Es stellt sich die Frage, ob im Körper eingelagertes Amalgam überhaupt wieder daraus verschwinden kann. Amalgam sollte vermutlich nur äusserst langsam entfernt werden, eine bis zwei Plomben pro Jahr.

Eine Magnetfeld-Matte z.B. von Vitalife kann für Elektrosensible kontraproduktiv wirken, das heisst die Sensibilität verstärken, die wenn sie einmal diesen Grad erreicht hat, nicht mehr auf den Stand von früher reduziert werden kann.

Wer auf der Flucht ist vor den Handy-Antennen und hofft, auf dem Land sei es besser, sollte darauf achten, dass er nicht zu nahe an elektrische Viehzäune zu wohnen kommt, vorbelastete Menschen können auch damit Probleme bekommen und gegen die Abrissfunken der Viehhüter lässt sich rein gar nichts machen, Abschirmen hilft hier nicht, weil das Magnetfeld trotzdem durchkommt.

Evi

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Evi » 1. Juni 2002 22:13

Liebe Elisabeth

Meiner Nachbarin Marianne geht es exakt wie dir. Amalgamplomben auf einmal entfernt und jetzt schlägt sie sich schon jahrelang mit allen möglichen Behandlungen herum, ohne dass man das Amalgam bisher wirklich ausleiten konnte. Überall im Körper treten Schmerzen auf und sie hat eine lange Wanderschaft durch Arztpraxen und bei Heilpraktikern hinter sich.

Vielleicht liest jemand diese Zeilen und weiss etwas darüber, und wo man wirklich Hilfe bekommen könnte.

Was sich der Bauer mit seinem Weidezaun leistet, halte ich für einen krassen Verstoss gegen das Gebot der Menschlichkeit. Für so wenig Mitgefühl, das er einem leidenden Menschen entgegen bringt , sollte er sich schämen. Es wäre sicher möglich, die Tiere hinter einem Zaun aus anderem Material weiden zu lassen. Was hat man eigentlich früher gemacht, als es diese elektrischen Weidezäune noch gar nicht gab?

Alles Gute
Evi

Elisabeth Buchs

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 2. Juni 2002 09:22

Mit Stacheldraht bei Kühen, Rindern und Kälbern und Knotengitter bei Schafen und Ziegen wäre das Weiden der Tiere ebenso gut möglich. Es soll jedoch eine Vorschrift geben, dass man 3 m Abstand halten müsse von der Strasse zu einem Stacheldraht, dies nimmt den Bauern Weideland weg. Ausserdem ist es heute Mode, alles mit Strom und über Funk zu betreiben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Elektrozäune auch für die Tiere nicht gesund sind.

Einige Bauern haben jedoch ein gewisses Verständnis, sie stellen die Zäune ab, wenn keine Tiere draussen weiden, das hilft sehr viel. Auch sind sie bereit, Zäune mit Ueberschlägen sanieren zu lassen, jedoch haben wir nun bei einem Zaun den Fehler nicht gefunden und es klepft weiterhin im Radio.

Reinhard Rueckemann

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Reinhard Rueckemann » 11. Juni 2002 02:38

Hallo Frau Buchs,

ich kann aus eigener Erfahrung Ihre Erkenntnisse bestaetigen.

Ich habe ueber einen Zeitraum von mehreren Monaten aus sieben Zaehnen das Amalgam entfernen lassen. Leider wurde die notwendige Ausleitung weder vom Zahnarzt noch von meinem Heilpraktiker richtig durchgefuehrt.

Einige Monate spaeter wurde ich elektrosensibel.

Ein grosser Fehler war z.B. das homoeopathische Mittel 'mercurius solubilis' einzusetzen. Dr. Klinghardt, der Papst der Chlorella-Ausleitung, sagt in seinem Vortrag, dass dadurch das Amalgam aus dem Bindegewebe ins Nervensystem geschleust wird.

Durch eine Elektroakupunktur-Messung ist es dann - wie bei mir - nicht mehr nachweisbar, die 'Ausleitung' scheint gelungen. In Wahrheit jedoch ist das Gift in den Nerven, was zur spaeteren Elektrosensibilitaet, oder anderen Symptomen fuehren kann.

Nach Dr. Klinghardt kann das Amalgam durch Koreander wieder aus dem Nervensystem freigesetzt werden, wodurch es zurueck ins Bindegewebe gelangt. Von dort kann dann eine Ausleitung durch Chlorella-Algen (oder auch Bärlauch) erfolgen.

Hier ist der interessante Vortrag:
http://members.aol.com/amalgami/klinghardtvortrag.html

Viele Gruesse

Reinhard Rueckemann
www.risiko-elektrosmog.de

Walter Madliger

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Walter Madliger » 11. Juni 2002 04:47

Werte Elisabeth und Evi
Ich habe gehört/gelesen, dass selbst elektrisch betriebene Uhren (auch und gerade Armanduhren ) die Elektrosensibilität sowohl auslösen als auch erhöhen können. Ich hoffe daher, dass ihr keine derartigen Armbanduhren mehr trägt. Vielleicht hilft dies etwas.

Freundliche Grüsse

Walter Madliger

Elisabeth Buchs

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 11. Juni 2002 14:33

Sehr geehrter Herr Rückemann

Ich bin ja immer noch am "Ausleiten" des Schwermetalls. Und nehme sowohl Bärlauch und Chlorella und Koriander. Zuerst habe ich ein paar Monate nur Bärlauch und Chlorella genommen. Nun seit einiger Zeit alles zusammen. Ist das Ihrer Meinung nach gut so?

Elisabeth Buchs

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 11. Juni 2002 14:42

Sehr geehrter Herr Madliger

Die Theorie mit der Armbanduhr habe ich auch schon gehört. Mich würden diesbezüglich die Erfahrungen anderer Betroffener interessieren.

Jedoch kann man meiner Meinung nach den Einfluss einer Armbanduhr im Vergleich zum andern Elektrosmog eher als gering ansehen. Ich selber habe eine Armbanduhr mit Batterie. Wenn ich keinem andern Elektrosmog ausgesetzt bin, schlafe ich übrigens herrlich, mit der Armbanduhr am Handgelenk. Auf Anraten eines Pendlers habe ich meine Uhr einmal austesten lassen und sie wurde für mich als gut befunden, wie er das gemerkt hat, weiss ich nicht. Es kann jedoch sicher nicht schaden, die Uhr wenigstens in der Nacht abzuziehen.

Reinhard Rueckemann

Re: Neue Erkenntnisse zur Elektrosensibilität

Beitrag von Reinhard Rueckemann » 12. Juni 2002 02:13

Hallo Frau Buchs,

Koreander ist das Mittel zur Freisetzung des Quecksilbers aus dem Nervensystem, Chlorella, Bärlauch oder Knoblauch dienen dann der Ausleitung des freigesetzten Quecksilbers aus dem Darm oder dem Bindegewebe. Wichtig ist wohl, dass man niemals Koreander alleine einnimmt (wie ich es getan habe).

Ich glaube, dass Chlorella mehr im Darm wirkt und dort das Quecksilber bindet, Knoblauch und Bärlauch wirken mehr im Bindegewebe.

Man koennte die Ausleitungskette aufstellen:

Nerven > Bindegewebe > Darm

Insofern ist eigentlich die richtige Reihenfolge

Koreander > Bärlauch (bzw. Knoblauch) > Chlorella

Das ist aber unter Vorbehalt erst einmal meine Ueberlegung, die ich noch nicht genauer ueberprueft habe.

Zur Wirksamkeit und Dosierung schreibt Dr. Klinghardt:

"Es geht sehr viel länger mit Bärlauch oder Knoblauch, aber man kommt auch ans Ziel, zum Endpunkt immer in Verbindung mit Chlorella und immer in Verbindung mit dem Koreanderkraut oder Koreanderkraut-Tinktur.

Zur Dosierung der Koreanderkraut : Bei der Koreanderkraut-Tinktur würde ich anfangen mit fünf Tropfen zweimal am Tag. Das reicht aus am Anfang. Man kann hochgehen bis zu 10 Tropfen dreimal am Tag. Das sind die mutigen Dosierungen, in diesem Spielraum findet das Ganze statt.

Bärlauch und Knoblauch sollte man so viel nehmen bis zur Geruchstoleranz, d.h. bei Knoblauch so viel nehmen, bis der Körper anfängt zu riechen und gerade eben an dieser Grenze bleiben, und beim Bärlauch ist es das gleiche. So bis die Nachbarn sagen, was ist denn in Ihrer Küche kaputt?

Am besten, Ihr nehmt ein bißchen zu viel. Bärlauch-Tinktur von "Bioforce" oder Bärlauchkapseln sind im Moment der beste Weg. Bärlauch wirkt besser bei der Schwermetallentgiftung als Knoblauch."

(Als Deutsch-Amerikaner spricht er zwar etwas seltsames Deutsch, der Inhalt ist jedoch entscheidend.)

Ich denke, an der parallelen Einnahme der Mittel ist nichts auszusetzen. Ich wuerde allerdings die Wirksamkeit der Ausleitung mit Elektroakupunktur ueberpruefen lassen. Das geht ganz gut. Mein Heilpraktiker benutzt dazu das System "Vegatest expert", es geht aber auch z.B. mit dem Prognos-System, Elektroakupunktur nach Voll oder anderen aehnlichen Verfahren.

Ich vertrage Bärlauch nicht so gut, deshalb nehme ich nur Chlorella-Kompretten. Alternativ versuche ich sonst relativ viel Lauch (Lauchgemuese, Schnittlauch, Zwiebeln) zu essen, da dort aehnliche Wirkstoffe enthalten sind.

Koreander nehme ich zurzeit nicht, weil ich etwas Angst habe die Symptome meiner Elektrosensibilitaet durch die weitere Freisetzung des Quecksilbers noch zu verstaerken. Ich weiss aber nicht, ob diese Ueberlegung richtig ist.

Viele Gruesse

Reinhard Rueckemann
www.risiko-elektrosmog.de

Emi

Meine Erfahrung mit Elektrosensibilität

Beitrag von Emi » 15. Juni 2002 20:13

Hallo Allerseits,
bei mir wurde mit beinharte toxikologische Methoden neben Quecksilber noch Kupfer und Palladium auch gefunden im Blut und Harn.

Da die EAV und Bioresonanz-Nachweise werden bei uns (Ö) von den gesetzlichen Krankenkassen nicht akzeptiert und dadurch auch die Behandlungskosten nicht übernommen, wählte ich den schulmedizinischen Weg der Arbeitsmedizin. Aussenden EAV angeblich verschlimmert noch die Beschwerden. (Klar, wenn man ein Quecksilberschalter ist und unter Strom gesetzt wird...)

Ich kämpfe noch immer, da Quecksilber wollten sie nicht mal testen, obwohl die Anfrage lautete: Amalgambelastung. Aber sie haben wenigstens Kupfer getestet und mir ist egal, ob sie wegen Kupfer oder Quecksilber geben mit dem Antidot.

Da die klassischer homöopathische Weg (den Teufel mit Belzebub austreiben wollen) mir nicht gefallen, wählte ich dem Weg der Chemie+Pflanzen. Ich nehme 6-wöchentlich 1 Amp. Dimaval (DMPS-Heyl), dazu 2-3 mal die Woche N-Azetylcystein (Fluimucil Amp.) jetzt nur mehr inhalieren. Dazu war Knoblauch in Unmengen.

Ich machte auch meiner Umgebung möglichst esmogfrei. Momentan bin gerade dabei, mein Wohnplatz zu verlegen in ein Tal, wo nicht mal Strom gibst.

Was ich aber merkte bisher: ich ertrage viel besser die Belastung, wie bisher.
Aussendem meine Autoimmunkrankheiten heilen, ein nach dem anderen.

Mit Amalgamentfernen habe ich auch verpfuscht: 11 Plomben in 4 Tagen ganz ohne Schutz und Ausleitung. Ich wusste nicht Bescheid...

Ich habe noch immer unter der Kunststofffüllung Amalgam, was auch durch Kiefer-Panorama-RTG bestätigt, da ich beim Näherkommen zu Bildschirm pochenden Zahnschmerz bekam...

Für mich diese Übersiedlung ist ein ganz wesentliche Einschnitt in meinem Leben, aber es kann auch eine neue Chance sein. Momentan ist meine Berufsunfähigkeit beantragt und ich warte.

Für alle Fälle: bei mir wurde noch eine beginnende Alzheimer diagnostiziert, was seltsamerweise nur links und oben ist, genau dort, wo nach Angaben die Wissenschaftler während Telefonieren mein Kopf bestrahlt wird.
Seit ich Freisprecheinrichtung benutze, habe wenige Problemen. Handy benutze überhaupt nicht mehr.

Nach meine Erfahrungen noch gerade gegen die Handystrahlen konnte ich mich am besten schützen: ich schlafe in eine Rettungsfolienzelt.
Was schlimmer ist, in Österreich laufen 2 Hochspannungs-Überlands-Leitungen (30 und 110 kV) 250-300m vom Haus und ein 16kV 7 m vorm Haus ein Erdleitung. Neben uns ist die Trafostation für die ganze Siedlung. Dass gegenüber die Kahlenberger Fernsehersender und links die Bisamberger Radiosender ist, schon ein Zugabe. Ich sehe von hier noch insgesamt 4 Mobilfunksendertürme, die in Donautal den Empfang sichern.

Dann wundert mich nicht mehr, dass meine Katzen auch krank geworden sind, obwohl sie "nur" Metallimplantate haben, Impfungen nicht.(Die Impfstoffe werden auch mit quecksilber- (Thiomersal) und aluminiumhältige Mitteln versetzt zwecks Desinfektion und Konservierung. Die kommen direkt ins Blutbahn, was aus Amalgamfüllungen nicht geht.

Noch kommen dazu bei uns die Belastungen durch Kupferrohre für Trinkwasserleitung und fehlerhafte Erdung, was der Hauseigentümer (und mein Freund) nicht reparieren lassen will. (Statt dessen stellte heute Nacht 3 Bananenkartons vor mein Wohnungstür, und auf mein Anfrage erklärt, wenn ich ein Haus in Ungarn schon habe, will er die "Lagerräume" von hier weg haben.)

Apropos! Vor paar Tagen schlief ich bei meine Freunde, wo sonst keinen Problemen hatte. Am Dienstag aber konnte nicht einschlafen, hatte Muskelschmerzen, zitterte, hatte Muskelzuckungen im Bauch und Augen, schwitze, und sogar meine kleine Hund (12 Wochen alt) war ganz verrückt und fand ihr Platz nicht).
In der Früh war fix und fertig.
Nachmittag, wenn im Fernseher ein Werbung ging, wo Kinder, Teenies dazu verleitet werden, eine Handy zu haben, fiel mir ein, dass 2 von der 3 Kinder haben Handies in die Familie.

Ich fragte zuerst mal den Sohn, ob sein Handy nicht vielleicht in meiner Nähe war, da ich sehr schlecht geschlafen habe und die Hündchen "Rosie" auch. Er sagte, sein Handy ist hin, lässt sich nicht mehr aufladen.

Dann kam die Älteste, die Tochter (16) heim und ich interviewte sie auch. Sie antwortete, dass sie hat gestern Nacht, wenn sie heimkam, vergessen ihr Handy abzuschalten und es befand sich ca. 30 cm vom meinem Kopf entfernt auf dem Sessel in ihre Tasche. Ganze Nacht. Sie nahm das erst in der Früh in die Schule mit...

So schlimm für mich diese "Gabe" nicht mehr. Für mich eher eine Frühwarnsystem, was auf lauernde Gefahren aufmerksam macht, was durch anderen Sinnesorganen (noch?) nicht möglich.

Riechen, Sehen, Tasten haben wir schon durch die Evolution eigene Sinnesorgane bekommen. Vielleicht die Menschen, die durch Schwermetallvergiftung elektrosensibel geworden sind, haben sich doch besser an eine Umwelt angepasst, was voller Gefahren aus dieser Richtung ausgesetzt.
Das kann durchaus ein Abwehrmechanismus von mir sein, ein Art von Stress(Konflikt)bewältigung. Aber für mich ist das ganz logisch: während die ganze Entwicklungsgeschichte der Erdgeschichte diejenige Lebewesen konnten überleben, die fähig waren sich an den veränderten Umweltbedingungen anzupassen.

Dann frage ich mich: ist Elektrosensibilität ein Fluch oder Segen? Wenn schon eh von überall Schwermetalle in uns kommen und wir werdenständig und überall mit elektrische und elektromagnetische Felder bombardiert.

Vielleicht ist das gar nicht so schlimm, wenn jemand es spürt und sich in Sicherheit bringen kann.

Von meiner Seite aber werde ich auch mit einem selbstauferlegten Boykott reagieren auf Schwermetalle und Elektrizität aus der Steckdose: lieber werde ich meinem Leben ganz umkrempeln, als weiter mitmachen. Kein Strom aus der Steckdose, kein Handy, kein Geschirrspüler und keine Waschmaschine mit Waschpulver. Statt dessen Solarstrom nur für Minimalverbrauch, Rohkost, WaMa ohne Waschpulver (Sanyo) und Händewaschen/Duschen mit selbstgemachter Seifenlösung aus gekochten Holz(Kali)lauge und Heilpflanzen (das mit Pfefferminz haut super hin, es kühlt so schön im Sommer!), Kompostklo und biologische Selbstversorgung.

Was ich jetzt so wichtig halte: nach Einwirkung der E-Felder sollte man sich einer Ruheplatz schaffen, wo sich von diese Stresswirkung erholen kann. Auch wenn es nur ein Wohnmobil/Wohnwagen aus Metall, oder ein Rettungsfolienzelt und oder Schlafzimmer mit Netzfreischaltung (oder wie ich es mache: Sicherung abschalten).
Ich fahre damit recht gut und sogar im Bahn kann reisen, obwohl nur bis 3 Stunden, dann wird unerträglich. Aber wenn ich aussteige und mich erhole, geht es wieder. Sonst geht miserabel und habe Übelkeit und 2-3 Tage bin fix und fertig.
Nach meinen Erfahrungen ist der Bahnstrom der Schlimmste, da es wirkt ganz tief im Körper (Hirn, Magen) bei mir. Die Hochfrequenz von PC, Maus, Lautsprecher, Halogentrafos bleibt oben am Haut in Form von Brennen, Jucken und Sticheleien.
Energiesparlampen lösen bei mir Nasenverstopfung, Atemschwierigkeiten und Husten aus.
Seit ich es weiß, kann recht gut reagieren und die anfängliche Panik und Ängste sind auch längst verschwunden. Ich habe es akzeptiert und nutze schamlos aus.

@Elisabeth: ich trage keine Metallgegenstände an/um mir: die sind wie Antennen. Ich bekam sogar von einen Metallknopf von Rock am Gürtellinie ein Hautlupus innerhalb von 3 Stunden, was dann sehr schwer abheilte (obwohl es ist "unheilbar" Gewebeproben waren entnommen und dadurch das Ganze bestätigt). Juwelen (Halsband) verursachen in solchen Felder Heiserkeit, und Ohrstecker Kopfweh. Ich habe automatische Armbanduhr (Roamer, 25 Jahre alt, es lebe Hoch und Dank der Schweitzer Uhrenindustrie! ;-)), aber ich trage nicht am Handgelenk, da es hat auch Schmerzen verursachte z.B. beim Bildschirmarbeit oder Bahnfahren.
Seit ich keinen Hosen Metallzipp (ich war ein Jeansfan) trage, meine Probleme mit Regelblutung sind auch weg. Ich wurde jetzt sogar schwanger (6.SW), was recht interessant ist, da ich schon vor 5 Jahren bestätigt bekommen, dass ich gar keine Gebärmutterschleimhaut habe (Ashermann-Syndrom). Aber wenn ich daran denke, dass Spiralen (I.U.D.) als Verhütungsmittel gerade mit Kupfer versetzt sind, dass die Schleimhaut schrumpft und damit sie die Einnistung der befruchtete Ei verhindern, wundert mich nix mehr.

Wenn ich ganz boshaft bin könnte sogar vorstellen, dass unerwünschte Schwangerschaft so verhindern werden kann, wenn frau ihr Handy nicht in der Hand oder Tasche, sondern in der Unterhose trägt.;-))

Ja, und ich habe auch einen TFT Bildschirm angeschafft, damit ich mich nicht so stark verstrahle beim PC-Arbeit.

Danke für das Lesen und liebe Grüße an alle,
Emi

Elisabeth Buchs

Re: Meine Erfahrung mit Elektrosensibilität

Beitrag von Elisabeth Buchs » 16. Juni 2002 15:48

Ich nehme an, dass mit EAV Elektroakupunktur nach Voll gemeint ist. Bei mir spielte das Gerät damals verrückt und der Arzt sagte, ich sei ungeeignet für diese Methode. Das mit den Impfungen mit dem Quecksilber und Aluminium ist ein neuer interessanter Aspekt. Metallische Gegenstände wie Goldschmuck habe ich alles abgelegt und bei der Uhr das Metallband durch Leder ersetzt. Ich konnte keinen Unterschied feststellen, mein Elektrosmog-Problem kommt von aussen.

Nun noch etwas zum Vorschlag eines Wohnmobils oder Wohnwagens aus Metall. Dies habe ich getestet in der Hoffnung, darin gut zu schlafen und erholt zu erwachen. Was man auf keinen Fall tun sollte, ist, eine Matratze oder Bettstatt direkt auf das Metall zu legen. Ausserdem sollte man die Elektronik im Camper ausschalten. Doch auch mit einer Erhöhung der Bettstatt ging es immer noch nicht gut. Es könnte an einer Verzerrung des Erdmagnetfeldes durch das Metall des Wagens liegen. Ausserdem könnten negative Einflüsse z.B. Fernsehsender durch den Wagen verstärkt werden. Die guten Einflüsse können jedoch nicht mehr durch das Metall hereinkommen. Früher soll es metallarme Wohnwagen gegeben haben, wer kennt solche Marken?
Eure Erfahrungen mit solchen "Notbehausungen" würden mich interessieren.

charles claessens

Re: Meine Erfahrung mit Elektrosensibilität

Beitrag von charles claessens » 8. Juli 2002 22:28

Betreff die ArmbandUhr und andere Uhren.
Es scheint so zu sein, dass bei Quartz Uhren jeder Sekunde einen starken Puls abgegeben wird.
Dies soll auch bei Wecker auf Batterien passieren, deswegen sollen elektrische Wecker sowieso vom Schlafzimmer verbannt werden und Batteriewecker, wenn sie Sekunden anweisen trotzdem mindestens einen halben meter vom Kopf stehen.

charles claessens

Re: Meine Erfahrung mit Elektrosensibilität

Beitrag von charles claessens » 23. Juli 2002 18:00

Betreff Uhren.
In *Stres durch Strom und Strahlung* von Wolfgang Maes steht beschrieben, dass sonstige Quarz Uhrenmit dem Sekundenweiser probleme haben koennen.
Jede Sekunde gibt das Quarz einen Puls ab, (um den Weiser zu aktivieren), und Elektrosensible koennen darauf reagieren.
Deswegen beim Nachttisch einen Wecker au Batterie und liebst ohne Sekundenweiser.
Obwohl das Buch bei *Amazon.de* zur Zeit nicht erhaeltlich ist (Amazon tut sich ganz komisch; einen Tag hat man Buecher, naechsten Tag sind sie verschwunden, dann eine Woche spaeter sind sie wieder da) kann das Buch immer noch bestellt werden in der Buchhandlung oder direkt ab Verlag IBN, Telefon 08035/2039.

Bedenke; die Empfindlichkeit von Elektrosmog wandert. Erstmals gegen Niederfrequenz, dan gegen Hochfrequenz, dann wieder staerker gegen Niederfrequenz. Und das bleibt hin und her gehen.
Aus dieser niedergaengiger Spiral kann man nur herausklautern, wenn das Schlafzimmer absolut E-Smog-Frei ist.
Denken Sie an das notwendige Melatonin, minimal 3 mg.

Charles Claessens

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@ Willy

Beitrag von Forum Admin » 8. Dezember 2007 22:50

Beleidigende Postings erscheinen hier nicht.

Hans

Re: Meine Erfahrung mit Elektrosensibilität

Beitrag von Hans » 9. Dezember 2007 01:22

charles claessens hat geschrieben:Betreff die ArmbandUhr und andere Uhren.
Es scheint so zu sein, dass bei Quartz Uhren jeder Sekunde einen starken Puls abgegeben wird.
Dies soll auch bei Wecker auf Batterien passieren, deswegen sollen elektrische Wecker sowieso vom Schlafzimmer verbannt werden und Batteriewecker, wenn sie Sekunden anweisen trotzdem mindestens einen halben meter vom Kopf stehen.
Meine Uhr läuft mit einer Batterie (CR2016) etwa drei Jahre lang. Alle zwanzig Sekunden hüpft der Minutenzeiger eine Drittelminute weiter. Sekundenzeiger habe ich nicht. Die Batterie hat gemäss Datenblatt eine Spannung von drei Volt und eine Kapazität von ca. 80mAh. Dies ergibt eine gespeicherte Energiemenge von (P = U x I) 240mWh. Innerhalb von einer Stunde leergesogen könnte somit eine Heizleistung von 240mW erzeugt werden oder 0.24W. Bei der Uhr verteilt sich diese Leistung aber auf drei Jahre. In dieser Zeit hüpft der Zeiger ca. 4'730'400 mal. Somit wird pro Hüpfer eine Leistung von 0.24W : 4'730'400 = 0.000'000'05 W verbraucht. Aber auch diese Zahl wird zu hoch sein, zweigt doch die Elektronik der Uhr in den drei Jahren auch seine gewisse Leistung ab. Ebenso das gelegentliche betätigen der Beleuchtung während meiner langen Nachtschichten.
Nun Frage ich mich ernsthaft wie eine Pulsung von 0.05 Microwatt pro 20 Sekunden oder 50 Nanowatt pro zwanzig Sekunden die Gesundheit gefährden sollen. In solchen Fällen ist ein Effekt wohl eher auf der Ebene der verwendetet Materialien, und einer allfälligen Unverträglichkeit darauf, zurückzuführen.

Sollte nun jemand sagen wollen: Aber es gibt auch Armbanduhren mit Sekundenzeiger. Richtig. Diese laufen aber etwa gleich lang (gemäss meiner Erfahrung). Da der Motor der den Sekundenzeiger antreibt aber zwanzig mal mehr "hüpfen" muss als bei meiner Musteruhr und die Batterie trotzdem drei Jahre hält, verringert sich die verbrauchte Leistung auf etwa 2.5 Picowatt pro Sekunde und Hüpfer.

Und wer einen Wecker mit Sekundenzeiger hat, der schläft so gut, dass er sich durch den entstehenden "Elektrosmog" kaum stören lassen wird. Da stört wohl eher das sekündigliche Klacken des absolut unnötigen (bei Weckern) Sekundenzeiger.
Hans

unwichtig
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Beitrag von unwichtig » 9. Dezember 2007 09:07

So und nun erklären Sie uns wieso das Fehlen der Schumann Resonanz, die eine Stärke von "lediglich" 0,2 pW/m2 hat, so eine starke Auswirkung auf den Menschen hat?

Wie kommt es, dass wir durch so eine geringe Strahlung beeinflusst werden können? Wie kann das sein?

Beweise, Studien für ihre Aussagen?
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

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