Noch gleich an Doris:
und wieder einer der's eingeschaltete Handy spürt... (Allgemein)
Doris , Dienstag, 03. März 2009, 15:05
Ihr wisst ja, dass ich seit etwa 5 Jahren weiss, dass ich elektrosensibel bin. Tragbares DECT-Telefon und mein Handy sind in den Müll gewandert, und seither ist mein Schwindel, den ich vorher hatte, ganz verschwunden. Vor allem auf langen Autofahrten war er aufgetreten. Nun weiss ich, es war das Natel, das auf dem Beifahrersitz lag.
Und sowas wird unter der Überschrift "Elektrosensible wissen, warum die Mobilfunk-Grenzwerte runter müssen, sie spüren es" verbreitet.
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und hier drei Fälle, wie Menschen durch voreingenommenes Handeln einer Naturheilärztin den Funk als Auslöser ihrer Beschwerden sehen.
3 Menschen, drei verschiedene Symptome aber 1 Auslöser --->WLAN
Eine Frage an die technisch Versierten hier im Haus
(Am Ende der WLAN-Berichte steht folgendes)
Achtung: Bei der Lieferung einer Einrichtung für DSL-Internet (Starterkit für Neukunden) gehört WLAN heute oft zur Standardausrüstung, auch wenn man den Computer nur mit Netzwerkkabel anschliessen will. Im Lieferzustand ist die WLAN-Strahlung aktiviert! Sie muss extra deaktiviert werden (Provider anrufen).
Hat jemand Erfahrung mit dem ab Werk aktivierten WLAN in Laptops. Auch ich kenne diese Aussage und habe diese bisher kritiklos (weil ahnungslos) übernommen und auch teilweise so weitergegeben.
Nun habe ich seit geraumer Zeit auch einen Laptop mit integriertem WLAN welches ich nicht nutze. Eine Messung hat ergeben, dass bei aktiviertem WLAN (am Laptop) das Messgerät kurz einen Wert (sehr gering) anzeigt und auch das typische WLAN Geräusch zu hören ist, und dann nach wenigen Sekunden ist nichts mehr zu messen und zu hören. Also nur dann, wenn wir den Schalter ein- und ausschalten.
Halten Sie es denn für ausgeschlossen, dass jemand von einem Handy auf einem Beifahrersitz bei langen Fahrten, das immer wieder bei Netzwechsel aktiv wird, Beschwerden bekommen kann? Ich kenne z.B. einen Lehrer, der die Handys seiner Schüler schlecht verträgt. Herr Professor Leitgeb hat bei der Epros-Studie festgestellt, dass die Handys erstaunlich stark reinkommen. An Spatenpauli und andere Nicht Schweizer: Manche Schweizer (nicht nur Rentner) sagen nach wie vor Natel auch zu den jetzigen Handys, nicht nur zum früheren Natel C. Es ist ja fast peinlich zu lesen, wie Spatenpauli irgendwelche anderen Gründe an den Haaren herbeizieht, nur damit auf keinen Fall das Handy für die Beschwerden verantwortlich sei, es war einmal ein Mitstreiter... Dabei läuft die Zeit der Elektrosensiblen-Leugner zunehmend ab.
Weshalb soll das Verhalten der Naturheilärztin voreingenommen sein? Siehe
http://www.buergerwelle-schweiz.org/WLA ... .html#6551
W-Lan ist für mehrere mir bekannte Betroffene problematisch, diese haben das gut abgeklärt und wirken plausibel.
Bei den W-Lan in Laptops scheint es unterschiedlich zu sein, bei unserem Laptop "schwieg" der W-Lan erst nachdem er ausgebaut worden war, andere können ihn scheinbar softwaremässig deaktivieren oder per Abschaltknopf. Auch hier ist ein Messgerät wieder praktisch.
Ich gebe hier den Tipp zum Ausschalten von W-Lan bei Laptops von Prof. Lerchl weiter:
"Sie können übrigens bei allen Laptops das WLAN ausschalten, z.B. durch Drücken und Halten der "Fn"-Taste und Drücken der entsprechenden Taste, z.B. blau aufgedrucktes Antennensymbol."
Noch gleich zu dieser Aussage betreffend Frau Dr. Waldmann-Selsam hier:
So sehe ich das auch.
Strenggenommen müsste dies aber auch eine Beleidigung für die Betroffenen sein, die ja auch darauf bestehen mit ihrem Anliegen ernst genommen zu werden.
Und genau das fehlt mir, die Distanzierung von derartigen Aktionen, an denen niemand die Schuld trägt außer die Darsteller selber. Diese Form der Solidarität schadet der Glaubwürdigkeit der Betroffenen.
Ebenso wie derjenigen von Spatenpauli zu Frau Dr. Stöcker.
Ich distanziere mich jedenfalls nicht von Frau Dr. Waldmann-Selsam, durch Zusammen- und Wegschneiden, entsprechende Kommentare vorher und nachher bei Spiegel TV kann man einen entsprechenden Eindruck erzeugen. Was ich finde, dass sie nach den Erfahrungen mit Hr. Dworschak vorsichtiger hätte sein sollen und dass man besser überlegen sollte, wie etwas auf vorher unbedarfte Menschen wirkt. Jedoch ist es halt auch nicht jedem gegeben, in einer solchen Situation einen stocknüchternen Beitrag hinzukriegen, ausserdem macht sie den Eindruck, eine Mission erfüllen zu wollen. Wer unter schweren Gesundheitsbeschwerden leidet, ist auch zu ungewöhnlichen Massnahmen bereit, um Linderung zu bekommen wie z.B. das Schlafen auf dem Küchenboden oder eingewickelt in eine Goldfolie. Manche Betroffenen wären froh, wenn es ihnen dadurch wenigstens möglich wäre, noch in ihrem Zuhause zu übernachten. Soviel ich weiss hat Frau Dr. Waldmann-Selsam ja schon früher ihr eigenes DECT nicht vertragen, deshalb ist sie überhaupt auf die Idee gekommen, dass auch andere am Mikrowellensyndrom leiden könnten.
Sowieso reicht mir der subjektive Glaubwürdigkeitseindruck von sich dadurch überlegen fühlenden, Urteil anmassenden Unbetroffenen nicht mehr. Dass Betroffene überhaupt auf sowas angewiesen sind, liegt an der bisher ungenügenden, weil grösstenteils industriefinanzierten Elektrosensiblen-Forschung, welche Betroffene ableugnen und psychiatrisieren möchte. Wenn ernst nehmen übrigens das einzige ist, was rauskommt, reicht mir das auch nicht mehr, Betroffene müssen leben können mit einem Elektrosmog-Level wie vor etwa 50 Jahren, um gesund zu sein. Deshalb sehe ich bei einer ständig weiteren Zunahme von Elektrosmog ein Zusammenleben mit Unbetroffenen nicht als Zukunft und hoffe auf ein ähnliches Projekt wie Next Up, das vom dortigen Staat vermiest worden ist, da kommt schon der Eindruck auf, dass es nicht gerne gesehen würde, wenn sich dadurch zeigen würde, wie gesund Menschen ohne diesen Elektrosmog leben könnten.
Noch gleich zu Spatenpaulis Aeusserung:
Die Fallgeschichte des Herrn Struchen taugt so wie sie ist nur für die anekdotischen "Kasuistiken" von Frau Waldmann-Selsam, für Überzeugenderes sind die Lücken in der Geschichte viel zu groß und ich finde es inzwischen sogar unverantwortlich, solchen Schilderungen ungefiltert den Weg ins Netz zu ebenen. Denn dort sind sie eine giftige Nahrungsquelle, die dem ahnungslosen Leser - so er keine Immunität (z.B. in Gestalt von gesundem Argwohn) dagegen hat - schweren Schaden zufügen kann. Sie wissen schon was ich meine, Leute die in Kellern hausen oder sich nachts Alu-Rettungsfolien überstülpen sind die traurigen Produkte der ständig abgespulten immer gleichen EMF-Angstpropaganda, wie wir sie hier gerade am Wickel haben. Nicht leicht, bei dieser verschwommenen Gemengenlage noch sauber zwischen Tätern und Opfern unterscheiden zu können.
So wie es aussieht, sind Herrn Schlegel diese Fallberichte von Betroffenen persönlich mitgeteilt worden. Kleine Frage: wer sollte solche Berichte denn filtern? Die MFI? Die Bundesämter? Ich kenne zwar einige Betroffene, welche sich vor Beschwerden mit diversen Massnahmen zu schützen versuchen, aber Leute, die ohne Beschwerden nur wegen Angst Rettungsfolien überstülpen oder in Kellern schlafen, kenne ich keine.
Wenn Spatenpauli sowas schreibt "Außer uns macht das ja niemand, freilich nicht weil es nichts dazu zu sagen gäbe, sondern weil die Mühe der Auseinandersetzung mit einer winzigen Randgruppe nicht (mehr) investiert wird", sagt das eigentlich schon genug. Obwohl die Umfrage 5 bzw. in Deutschland soviel ich weiss sogar 9 % sich als Betroffene bezeichnete gezeigt hat, schreibt er so etwas. Und wir Betroffenen können elend verrecken. Meine Kollegin sagt, sie vertrage Null Strahlung, man solle nur jeder Schwangeren und jedem Neugeborenen das Drahtloszeug geben, je mehr je lieber, damit die möglichst krank würden und das ganze rasch ein Ende habe. Ein Kollege sagt, wenn das auffliege, kenne man ja die Verantwortlichen genau und denen werde das tonnenschwer auf die Füsse fallen.
Was Spatenpauli für ein Mensch mit einer Einstellung ist, erkennt man auch hier:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=29474
Was eigentlich macht im Zusammenhang mit ES einen "Spinner" genau aus und kann es überhaupt ES geben, die keine "Spinner" sind?
Jetzt ist grad mein Sohn gekommen zum Verabschieden, sagt, ich solle doch aufhören mit Dissen, das würde mir gar nicht ähnlich sehen, ich sei doch sonst so friedlich. Er sieht als Junger natürlich weder im Elektrosmog noch sonst in etwas etwas ungesundes.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.