von Eva Weber » 23. Januar 2011 19:12
Erol schreibt:
"Gibt es denn gar nichts Neues zu berichten, irgendetwas Brauchbares?"
Doch, das Neue ist, dass man immer häufiger zur Tabakdiskussion zurückkehrt, insbesondere seit dem Vortrag von Budzinski.
Das Brauchbare wäre, angesichts des Spruchs jeweils am Ende von Spatenpaulis Einträgen "Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys", diesen Satz einmal zu überdenken. Wohlgemerkt für mich ist Beides ein Problem!
Das Problem "Handy" könnte man doch einmal als solches etwas unter die Lupe nehmen und nicht ständig versuchen, diesem den Mast möglichst nah hinterher zu tragen. Man könnte z.B. einmal darauf aufmerksam machen, dass es ein Festnetz gibt, mit Kabel sogar völlig funkfrei. Oder ob es denn von so ungeheurer Wichtigkeit ist, während des Telefonierens im Kochtopf zu rühren bzw. sonst wo zu sitzen? Oder muss ein Handy unbedingt in geschlossenen Räumen funktionieren?
Oder wäre es nicht sinnvoll, die vielen Standortmeldungen "ich bin da, wo bist Du? entsprechend dem "Kuckuck, Mama" der kleinen Kinder bzw. die immense Masse von SMS (2008 mWn ca. 50 Mrd. alleine in Deutschland) auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren? Oder muss man von jedem Punkt aus im Netz surfen können, weil einem langweilig ist?
Wenn auch die Mobilfunker es gerne haben, den Kindern möglichst früh ein Handy zu geben, ja es sogar als Lernmittel in der Schule benutzt sehen wollen, um früh ihre Einnahmen sicher zu stellen, eine Gewöhnung herbeizuführen, so wäre doch der Gebrauch von Handys durch Kinder zu überlegen. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat sich zumindest vor Jahren noch in dieser Richtung geäußert. Prof. Lerchl. SSK/NIS hat allerdings keine Bedenken. Ob also in dieser Hinsicht beim Bundesamt für Strahlenschutz noch Vorsorge besonders gefragt ist, ist für mich mittlerweile nicht mehr klar ersichtlich. Es gäbe noch einige Dinge, Erol, die erhebliche Entlastung bringen könnten.
Ein weiterer Vorteil wäre auch, den stets so gescholtenen Profiteuren einmal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen!
Das alles hat aber einen riesengroßen Nachteil. Mobilfunkindustrie, Politik, Strahlenschutzbehörden, entsprechende Wissenschaftler und die selbstverständlich selbstlosen Verteidiger dieser Technik würden sich sozusagen ins eigene Knie schießen.
Aber brauchbar wären meine Vorschläge an sich schon. Sie hatten doch nach irgendetwas Brauchbarem gefragt.
Eva Weber
Erol schreibt:
[b][i]"Gibt es denn gar nichts Neues zu berichten, irgendetwas Brauchbares?"[/i][/b]
Doch, [b]das Neue ist,[/b] dass man immer häufiger zur Tabakdiskussion zurückkehrt, insbesondere seit dem Vortrag von Budzinski.
[b]Das Brauchbare wäre,[/b] angesichts des Spruchs jeweils am Ende von Spatenpaulis Einträgen "Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys", diesen Satz einmal zu überdenken. Wohlgemerkt für mich ist Beides ein Problem!
Das Problem "Handy" könnte man doch einmal als solches etwas unter die Lupe nehmen und nicht ständig versuchen, diesem den Mast möglichst nah hinterher zu tragen. Man könnte z.B. einmal darauf aufmerksam machen, dass es ein Festnetz gibt, mit Kabel sogar völlig funkfrei. Oder ob es denn von so ungeheurer Wichtigkeit ist, während des Telefonierens im Kochtopf zu rühren bzw. sonst wo zu sitzen? Oder muss ein Handy unbedingt in geschlossenen Räumen funktionieren?
Oder wäre es nicht sinnvoll, die vielen Standortmeldungen "ich bin da, wo bist Du? entsprechend dem "Kuckuck, Mama" der kleinen Kinder bzw. die immense Masse von SMS (2008 mWn ca. 50 Mrd. alleine in Deutschland) auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren? Oder muss man von jedem Punkt aus im Netz surfen können, weil einem langweilig ist?
Wenn auch die Mobilfunker es gerne haben, den Kindern möglichst früh ein Handy zu geben, ja es sogar als Lernmittel in der Schule benutzt sehen wollen, um früh ihre Einnahmen sicher zu stellen, eine Gewöhnung herbeizuführen, so wäre doch der Gebrauch von Handys durch Kinder zu überlegen. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat sich zumindest vor Jahren noch in dieser Richtung geäußert. Prof. Lerchl. SSK/NIS hat allerdings keine Bedenken. Ob also in dieser Hinsicht beim Bundesamt für Strahlenschutz noch Vorsorge besonders gefragt ist, ist für mich mittlerweile nicht mehr klar ersichtlich. Es gäbe noch einige Dinge, Erol, die erhebliche Entlastung bringen könnten.
Ein weiterer Vorteil wäre auch, den stets so gescholtenen Profiteuren einmal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen!
Das alles hat aber einen riesengroßen Nachteil. Mobilfunkindustrie, Politik, Strahlenschutzbehörden, entsprechende Wissenschaftler und die selbstverständlich selbstlosen Verteidiger dieser Technik würden sich sozusagen ins eigene Knie schießen.
Aber brauchbar wären meine Vorschläge an sich schon. Sie hatten doch nach irgendetwas Brauchbarem gefragt.
Eva Weber