Kalifornien: Appellationsgericht hat "Wi-Fi-Krankheit" als Behinderung anerkannt

Elisabeth Buchs
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Kalifornien: Appellationsgericht hat "Wi-Fi-Krankheit" als Behinderung anerkannt

Beitrag von Elisabeth Buchs » 28. Februar 2021 11:45

Kalifornien: Appellationsgericht hat "Wi-Fi-Krankheit" als Behinderung anerkannt

Ist die Wi-Fi-Krankheit eine Behinderung? Das kalifornische Berufungsgericht hat dies am 18. Februar 2021 in dem Fall
Brown gegen Los Angeles Unified School District, Fall Nr. B294240
bejaht. Das Berufungsgericht hiess die Klage einer Lehrerin gut, die eine Behinderung infolge "elektromagnetischer Hypersensitivität" geltend machte.

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Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

Henry

Re: Kalifornien: Appellationsgericht hat "Wi-Fi-Krankheit" als Behinderung anerkannt

Beitrag von Henry » 3. März 2021 07:28

Brown verlangte Rücksichtnahme auf ihre Situation. Ihr Arbeitgeber hat die Router aus den Klassenzimmern entfernt, in denen sie unterrichtet. Das reichte ihr nicht, sie wollte mehr - Abschirmung. Sie fühlt sich schlecht im Einfluss von Funkstrahlung. Das alleine ist eine Behinderung in der USA. Was aber hat sie damit erreicht? Muss der Arbeitgeber abschirmen? Hat sie Anspruch auf eine Entschädigung?


Eva Weber
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Re: Kalifornien: Appellationsgericht hat "Wi-Fi-Krankheit" als Behinderung anerkannt

Beitrag von Eva Weber » 7. März 2021 12:12

Gast hat geschrieben: Vielleicht ist behindert, wer nichts merkt.
Das ist gar nicht von der Hand zu weisen! Gerade, wenn sich Leute WLAN einrichten und dann bereden, dass sie schlecht schlafen und man sagt vorsichtig etwas, dann kommt sofort: "Nein, davon kommt es nicht!" Das ist doch ein Zeichen totaler Ignoranz und in meinen Augen zumindest schon mal ein Hinweis auf eine gewisse geistige Behinderung.

Schlimm ist es nur, wenn ein Funkempfindlicher daneben leben muss und es keine Einsicht gibt.
Aber wie soll es die geben, wenn Strahlenschutzbehörden trotz ständiger Aufrüstung neuer Techniken nur eines im Sinn haben: Stets für Unbedenklichkeit für Mensch und Umwelt zu plädieren - bis heute. Strahlenschutz im wahrsten Sinne des Wortes.

Eva Weber

Beobachter

Re: Kalifornien: Appellationsgericht hat "Wi-Fi-Krankheit" als Behinderung anerkannt

Beitrag von Beobachter » 7. März 2021 14:43

Eva Weber hat geschrieben:
7. März 2021 12:12
Gast hat geschrieben: Vielleicht ist behindert, wer nichts merkt.
Das ist gar nicht von der Hand zu weisen! Gerade, wenn sich Leute WLAN einrichten und dann bereden, dass sie schlecht schlafen und man sagt vorsichtig etwas, dann kommt sofort: "Nein, davon kommt es nicht!" Das ist doch ein Zeichen totaler Ignoranz und in meinen Augen zumindest schon mal ein Hinweis auf eine gewisse geistige Behinderung.

Eva Weber
In Auseinandersetzungen werden nur Placebo- und Nocebo-Effekte abgeführt. Wirkungen, die darauf zurück zu führen seien, dass man an Hilfe glaubt oder Schaden befürchtet.
Wie nennt man den Effekt, zu glauben, dass etwas nicht schaden könne, und welche Wirkungen können dadurch eintreten?

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