Strom durch die Luft

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Re: Höherer Unsinn

von Christopher » 4. März 2009 12:27

unwichtig als Gast hat geschrieben:
Christopher hat geschrieben:
unwichtig als Gast hat geschrieben:
Beachten Sie die Latenzzeit, in den USA und Australien war Leukämie lange Zeit die Todesursache von Kindern durch Krankheit Nr. 1. Das hat sich geändert in den letzten 10 Jahren, nun ist es Gehirn Tumor! 21% Steigerung.
Quelle?
Fact #6 – Brain tumors are the 2nd leading cause of cancer-related deaths in children under the age of twenty.(8)

Are the numbers on the rise?
Yes. From 1980 to 2000, there was an increase of nearly 50% in the estimated number of new cases of Malignant Brain/Central Nervous System tumors in the United States. (2)


http://www.khgfoundation.org/brain_tumor_facts/fact.php

Hier ist es nur Nummer 2, aber egal. In jedem Fall sollten Sie nach der Quelle fragen wenn Sie nicht mehr weiter wissen und im nächsten Schritt diese dann bezweifeln....Sie können diese Information überall im Internet finden, am besten jeder macht sich selbst ein Bild. Sie machen sich das zu einfach mit Ihren Beiträgen...
Danke für die Angabe.

Re: Höherer Unsinn

von Christopher » 4. März 2009 12:23

Bienenstich hat geschrieben: Damit haben Sie Ihre Katze aus dem Sack gelassen, dass Sie meinen, im Umfeld der
Skeptiker gegenüber dem Mobilfunk, also Mobilfunkkritiker, gehe man auf Bauernfängerei aus.
Das klingt sehr nach unverschämter Mobilfunkpropaganda und Verunglimpfung der überwiegenden Anzahl der User dieses Forums. ( Sie können sich noch entschuldigen)
Was halten Sie dann von Pappstickern, die man auf sein Handy kleben kann und die dann angeblich die Felder "neutralisieren" sollen? Ich sehe das eindeutig als eine Methode, um Leuten, die sich nicht so gut auskennen, das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Es gibt nicht nur im gegnerischen Lager Menschen, denen das eigene Wohl wichtiger ist als das der Mitmenschen.
Warum wird immer so schnell beleidigt reagiert, anstatt sachlich auf die Argumente einzugehen?

[/quote="Bienenstich"]
Das klingt nach Selbstkritik, denn Sie zählen sich sicher zu denjenigen, die eine andere
Meinung haben als der Mainstream in diesem Forum.
Nach Ihrer Logik bedeutet das noch lange nicht, dass Sie auch Recht haben.
Weiter so!

Bienenstich[/quote]

Klar, ausschließen kann ich nicht, daß ich im Unrecht bin. Aber leider habe ich bisher keine ausreichenden Argumente gesehen, um meine Meinung zu ändern.
Lieber unterstellt man mir, mein Ziel bei der Frage nach der Quelle einer Behauptung wäre nur, diese zu diskreditieren. Habe ich nicht das Recht, mir meine eigene Meinung zu bilden?

Re: Höherer Unsinn

von Bienenstich » 4. März 2009 10:10

Christopher hat geschrieben:
An alle anderen: Es wäre schön, wenn man sich bei aller Skepsis gegenüber dem Mobilfunk auch noch ein bisschen Skepsis gegenüber den Leuten bewahrt, die in diesem Umfeld auf Bauernfängerei gehen.


Damit haben Sie Ihre Katze aus dem Sack gelassen, dass Sie meinen, im Umfeld der
Skeptiker gegenüber dem Mobilfunk, also Mobilfunkkritiker, gehe man auf Bauernfängerei aus.
Das klingt sehr nach unverschämter Mobilfunkpropaganda und Verunglimpfung der überwiegenden Anzahl der User dieses Forums. ( Sie können sich noch entschuldigen)
Christopher hat geschrieben: Nur weil einer eine andere Meinung hat als der Mainstream, bedeutet das noch lange nicht, daß er auch recht hat.
Das klingt nach Selbstkritik, denn Sie zählen sich sicher zu denjenigen, die eine andere
Meinung haben als der Mainstream in diesem Forum.
Nach Ihrer Logik bedeutet das noch lange nicht, dass Sie auch Recht haben.
Weiter so!

Bienenstich

Re: Höherer Unsinn

von unwichtig als Gast » 4. März 2009 09:52

Christopher hat geschrieben:
unwichtig als Gast hat geschrieben:
Beachten Sie die Latenzzeit, in den USA und Australien war Leukämie lange Zeit die Todesursache von Kindern durch Krankheit Nr. 1. Das hat sich geändert in den letzten 10 Jahren, nun ist es Gehirn Tumor! 21% Steigerung.
Quelle?
Fact #6 – Brain tumors are the 2nd leading cause of cancer-related deaths in children under the age of twenty.(8)

Are the numbers on the rise?
Yes. From 1980 to 2000, there was an increase of nearly 50% in the estimated number of new cases of Malignant Brain/Central Nervous System tumors in the United States. (2)


http://www.khgfoundation.org/brain_tumor_facts/fact.php

Hier ist es nur Nummer 2, aber egal. In jedem Fall sollten Sie nach der Quelle fragen wenn Sie nicht mehr weiter wissen und im nächsten Schritt diese dann bezweifeln....Sie können diese Information überall im Internet finden, am besten jeder macht sich selbst ein Bild. Sie machen sich das zu einfach mit Ihren Beiträgen...

Re: Höherer Unsinn

von Christopher » 3. März 2009 22:19

unwichtig als Gast hat geschrieben:
Beachten Sie die Latenzzeit, in den USA und Australien war Leukämie lange Zeit die Todesursache von Kindern durch Krankheit Nr. 1. Das hat sich geändert in den letzten 10 Jahren, nun ist es Gehirn Tumor! 21% Steigerung.
Quelle?

Re: Höherer Unsinn

von unwichtig als Gast » 3. März 2009 21:03

Anonymous hat geschrieben:
Die neusten Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm sind nämlich alarmierend.

Temperaturerhöhung bis 100 Grad

An einem Modellsystem aus künstlichen Zellmembranen haben die Forscher kurzzeitige Temperaturerhöhungen um bis zu einhundert Grad gemessen.

Professor Dr. Dr. Markus Antonietti (Direktor des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung): "Da wird hundertmal so viel Energie absorbiert wie bisher gedacht. Das ist der Horror!"[..] "Aber wir kennen jetzt den Mechanismus, der zur Zellschädigung führen könnte. Als Wissenschaftler bin ich besorgt"

Dumm, das es im Gehirn keinerlei Rezeptoren gibt um den Menschen auf die immense Schädigung die bei jedem Mobilfunk Gespräch entstehen aufmerksam zu machen...Diese wurden von der Evolution nicht vorgesehen, Sie konnte ja auch nicht damit rechnen, das sich Menschen freiwillig solche Strahlenkanonen ans empfindlichste Körperteil halten.
Für meinen Geschmack ist die Formulierung "Das ist der Horror" nicht die Art und Weise, wie sich ein seriöser Wissenschaftler ausdrücken würde - aber vermutlich sind da eher der Presse die Pferde durchgegangen :)

So neu sind die erwähnten Forschungsergebnisse übrigens nicht mehr, die zitierte Formulierung findet sich in einem Artikel von Zeit Wissen von 2006.
[/quote]

Richtige Ergebnisse bleiben richtig, egal ob Sie gestern oder vor 10 Jahren gemacht wurden.
Christopher hat geschrieben: Auch wenn hier im Labor ein Mechanismus nachgewiesen wurde, heißt das noch lange nicht, daß er "in vivo" auch so auftritt (z.B. werden in lebendem Gewebe weit weniger starke Temperaturspitzen auftreten, weil es durch den Blutkreislauf eine Wärmeabfuhr gibt). Es gibt außerdem keine Angabe, mit welcher Leistung eingestrahlt wurde und ob und ggf. wie das Signal moduliert war.
Sie entwickeln ein neues Medikament, im Laborversuch entdecken Sie verheerende Nebenwirkungen. Aber egal, Sie bringen es auf den Markt, wird schon im lebenden Objekt nicht passieren? Umsatz geht halt vor, so scheint Ihre Einstellung. Ihre Argumentation scheint auch einem unveröffentlichten Swisscom Handbuch entnommen...
Christopher hat geschrieben: Falls es tatsächlich massive Schädigungen gäbe, müßten sich dann nicht schon längst gewaltige Anstiege der Krebsfallzahlen gezeigt haben? Die Statistiken geben sowas aber nicht her.
Beachten Sie die Latenzzeit, in den USA und Australien war Leukämie lange Zeit die Todesursache von Kindern durch Krankheit Nr. 1. Das hat sich geändert in den letzten 10 Jahren, nun ist es Gehirn Tumor! 21% Steigerung.

Re: Höherer Unsinn

von Christopher » 3. März 2009 20:29

Holzinger hat geschrieben:
Sie stellen mir die Frage: „Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?

Zu der Lektion, die Ihnen Herr Jakob verpasst hat möchte ich noch eins draufsetzen.
--- Wer hier in dies Forum schreibt, dem müsste längst bekannt sein, dass nicht nur die
thermische Strahlenbelastung sondern auch die nichtthermische Belastung eine Rolle
spielt. Auf die nichtthermischen Folgen ist Herr Jakob auch eingegangen.
Welche Lektion hat Herr Jakob mir denn verpasst? Er hat mich sachlich auf eine Schwäche in dem zur SAR-Messung verwendeten Modell hingewiesen. Jedes Modell ist nur eine Annäherung an die Realität, deshalb haben alle Modelle den einen oder anderen Fehler.
Daß es auch andere EMF-Wirkungen als thermische gibt, steht hier überhaupt nicht zur Debatte. Da es zweifelsfrei eine Erwärmung durch EMF gibt, und diese Erwärmung von der Feldstärke an einem Ort abhängt, kann man daraus auch den Schluß ziehen, daß an den Stellen, wo eine besonders starke Erwärmung stattfindet, auch besonders hohe Feldstärken sind. Und diese Feldstärken können thermische Wirkungen haben, sie können aber auch nichtthermische Wirkungen haben.
Holzinger hat geschrieben: --- Zu der Messmethode im Nahbereich sollten Sie sich das Vorangegangene richtig
durchlesen. Es wurde festgestellt und dieser Umstand dem Bundesamt für Strahlenschutz und der Mobilfunkindustrie bestens bekannt, dass im Nahfeld von Antennen eine Strahlung vorhanden ist, die man Longitudinalwellen auch Skalarwellen nennt. Manche sprechen auch von Tesla-Strahlung.
Nun weiß jeder Hochfrequenztechniker, dass er im Nahfeld nichts messen kann, aber nicht etwa, weil dort nichts wäre, sondern weil man das, was da ist, (noch) nicht messen kann.
In dieser Richtung hat man leider noch zu wenig geforscht, um Messmethoden zu
entwickeln. Das hat sicher auch einen bestimmten Grund.

Aber solange, wie Menschen mit Longitudinalwellen im Nahbereich belastet werden,
deren Intensität und Verträglichkeit nicht bekannt ist, muss das Bundesamt für Strahlenschutz bzw. die Mobilfunkindustrie diese Technologie abstellen.
Das ist eine Regel, die bei Medikamenten auch gilt, wenn es Bedenken bei den Nebenwirkungen gibt.

Also den Mobilfunk abschalten und schleunigst eine ungefährliche
Mobilfunktechnologie entwickeln. So einfach ist das.

Holzinger
Lesen Sie sich doch Ihren eigenen Text nochmal durch. Sie sagen, alle wissen, daß da etwas ist, aber man kann es nicht messen. Wie weiß man dann, daß es da ist? Weil es ein paar bedruckte Seiten mit mathematischen Formeln gibt? Papier hält still... Auch in der Physik gilt, daß eine Theorie erst dann als anerkannt gilt, wenn sie mit Messergebnissen unterfüttert ist.

Überhaupt sollte man sich mal klar darüber werden, ob die postulierten Skalarwellen jetzt schlecht oder gut sind. Zum einen redet ein Professor Meyl von Skalarwellentechnologie, was ja voraussetzt, daß die Wirkung von Skalarwellen auf jeden Fall unproblematischer ist als die von Transversalwellen; zum anderen aber heißt es, die von klassischer HF-Technik ausgesendeten Skalarwellen seien schädlich. Was denn nun?

Leider habe ich den Verdacht, daß es Ihnen hauptsächlich darauf ankommt, herumzupöbeln, deshalb abschließend an dieser Stelle: *PLONK*

An alle anderen: Es wäre schön, wenn man sich bei aller Skepsis gegenüber dem Mobilfunk auch noch ein bisschen Skepsis gegenüber den Leuten bewahrt, die in diesem Umfeld auf Bauernfängerei gehen. Nur weil einer eine andere Meinung hat als der Mainstream, bedeutet das noch lange nicht, daß er auch recht hat.

So, jetzt ist aber Zeit für Abendessen!

Schöne Grüße,

Christopher

Salzige Schädel

von Christopher » 3. März 2009 17:44

Hans-U. Jakob hat geschrieben: Christopher, Sie haben noch etwas vergessen. Der Dummy-Schädel ist mit einer Salzwasserlösung gefüllt und in diesem Salzwasser wird die Temperaturzunahme bei Bestrahlung durch ein EMF gemessen.
Ich amüsiere mich jedesmal köstlich ob dieser Messmethode, weil das Innere meines Schädels sicher nicht aus Salzwasser besteht. Böse Zungen behaupten zwar dieses sei aus Sägemehl. Auch da würde das Resultat nicht stimmen.
Item. Bei Nahfeldmessungen müssen ganz einfach das E- und das H-Feld getrennt gemessen und dann multipliziert werden. Haben wir schon immer so gemacht. Siehe www.gigaherz.ch/419 letztes Bild
Hans-U. Jakob
Naja, solange man nicht im lebenden Objekt messen kann (und ich lasse mir sicher keine Löcher in den Kopf bohren. Nase, Ohren, Augen, Mund reichen vollauf!), wird man immer wieder auf irgendwelche Modelle zurückgreifen müssen. Und da der Mensch zu 60% aus (Salz-)Wasser besteht - warum nicht, man gewinnt immerhin schon einmal eine erste Abschätzung über die Verhältnisse, auch wenn Knochen und vieles mehr fehlen. Besser als Ihr Holzkopf oder mein Betonkopf ist es allemal :)

Über die Messung der Erwärmung erspart man sich zudem noch die ganzen Scherereien mit E-Feld, H-Feld usw., schließlich ist die Erwärmung des (leitfähigen) Wassers proportional zur Leistungsdichte an einem Ort. Wobei wir da natürlich ein ganz neues Paket aufmachen: Im Salzwasser herrscht schließlich freie Konvektion, während das Wasser im Kopf örtlich eher festgelegt ist, der Wärmetransport also ganz anders abläuft als im "Wasserkopf"...

Auch die von Ihnen gewählte Messmethode hat ihre Schwäche, weil Luft haben Sie ja sicher auch nicht im Kopf...

Schlimmer noch, sobald man eine Sonde zum Messen der Felder in ein Modell einführt, verändert man die Felder an sich, weil ja die Sonde mit Sicherheit nicht genau die gleiche Dielektrizitätskonstante, Leitfähigkeit... besitzt wie das zu messende Objekt. Egal wie man mißt - man mißt Mist :(

Schöne Grüße,

Christopher

Re: Höherer Unsinn

von Holzinger » 3. März 2009 17:39

Christopher hat geschrieben:...wie die Messmethode funktioniert ist an anderen Stellen im Netz leicht verständlich dokumentiert. Kurz zusammengefasst: Es wird die lokale Erwärmung in einem "Dummy-Schädel" gemessen, wodurch auch begrenzte Stellen mit hohen Leistungsdichten (resultierend in stärkerer Erwärmung) gefunden werden können.
Da Leistungsdichte und Feldstärke gekoppelt sind, hat man damit auch die Regionen hoher Feldstärke abgedeckt.

Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?

Christopher
Sie stellen mir die Frage: „Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?

Zu der Lektion, die Ihnen Herr Jakob verpasst hat möchte ich noch eins draufsetzen.
--- Wer hier in dies Forum schreibt, dem müsste längst bekannt sein, dass nicht nur die
thermische Strahlenbelastung sondern auch die nichtthermische Belastung eine Rolle
spielt. Auf die nichtthermischen Folgen ist Herr Jakob auch eingegangen.

--- Zu der Messmethode im Nahbereich sollten Sie sich das Vorangegangene richtig
durchlesen. Es wurde festgestellt und dieser Umstand dem Bundesamt für Strahlenschutz und der Mobilfunkindustrie bestens bekannt, dass im Nahfeld von Antennen eine Strahlung vorhanden ist, die man Longitudinalwellen auch Skalarwellen nennt. Manche sprechen auch von Tesla-Strahlung.
Nun weiß jeder Hochfrequenztechniker, dass er im Nahfeld nichts messen kann, aber nicht etwa, weil dort nichts wäre, sondern weil man das, was da ist, (noch) nicht messen kann.
In dieser Richtung hat man leider noch zu wenig geforscht, um Messmethoden zu
entwickeln. Das hat sicher auch einen bestimmten Grund.

Aber solange, wie Menschen mit Longitudinalwellen im Nahbereich belastet werden,
deren Intensität und Verträglichkeit nicht bekannt ist, muss das Bundesamt für Strahlenschutz bzw. die Mobilfunkindustrie diese Technologie abstellen.
Das ist eine Regel, die bei Medikamenten auch gilt, wenn es Bedenken bei den Nebenwirkungen gibt.

Also den Mobilfunk abschalten und schleunigst eine ungefährliche
Mobilfunktechnologie entwickeln. So einfach ist das.

Holzinger

Re: Höherer Unsinn

von Hans-U. Jakob » 3. März 2009 14:37


Und Sie haben gezeigt, daß Sie meinen Beitrag nicht gelesen haben. Ich habe nie behauptet, daß mit einer Antennenmessung im Nahfeld die SAR bestimmt wird. Für die SAR werden überhaupt keine Feldstärken gemessen, wie die Messmethode funktioniert ist an anderen Stellen im Netz leicht verständlich dokumentiert. Kurz zusammengefasst: Es wird die lokale Erwärmung in einem "Dummy-Schädel" gemessen, wodurch auch begrenzte Stellen mit hohen Leistungsdichten (resultierend in stärkerer Erwärmung) gefunden werden können.
Da Leistungsdichte und Feldstärke gekoppelt sind, hat man damit auch die Regionen hoher Feldstärke abgedeckt.

Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?

Christopher
Christopher, Sie haben noch etwas vergessen. Der Dummy-Schädel ist mit einer Salzwasserlösung gefüllt und in diesem Salzwasser wird die Temperaturzunahme bei Bestrahlung durch ein EMF gemessen.
Ich amüsiere mich jedesmal köstlich ob dieser Messmethode, weil das Innere meines Schädels sicher nicht aus Salzwasser besteht. Böse Zungen behaupten zwar dieses sei aus Sägemehl. Auch da würde das Resultat nicht stimmen.
Item. Bei Nahfeldmessungen müssen ganz einfach das E- und das H-Feld getrennt gemessen und dann multipliziert werden. Haben wir schon immer so gemacht. Siehe www.gigaherz.ch/419 letztes Bild
Hans-U. Jakob

Re: Höherer Unsinn

von Christopher » 3. März 2009 13:25

Holzinger hat geschrieben:
Christopher hat geschrieben: Die Ursache, warum Feldstärken erst in einer gewissen Mindestentfernung vom Sender (pi mal Daumen 3 bis 10 Wellenlängen) sinnvoll gemessen werden können, liegt in der sehr inhomogenen Feldverteilung innerhalb des Nahfeldes. Da können die Feldstärken innerhalb von wenigen Zentimetern um Größenordnungen schwanken. Klar, daß unter solchen Umständen keine aussagekräftige Messung möglich ist.
Mit dieser Aussage haben Sie sich ein Eigentor geschossen.
Wenn Sie eingestehen, dass im Nahfeld keine aussagekräftige Messung möglich ist,
dann ist es auch nicht möglich unbedenkliche SAR-Werte für Handys festzulegen, die
direkt am Kopf des Menschen ( Nahfeld ) gehalten werden.
Das ist das, was zu beweisen war.

Also stimmt es: „ Höherer Unsinn: "Grenzwerte" und "SAR-Werte"


Außerdem sollten Sie sich hier nicht als Oberlehrer aufspielen und beleidigen Sie nicht die Menschen, die der Mobilfunk- Mafia berechtigterweise das Handwerk legen wollen, indem Sie Folgendes geschrieben haben:
„Für mich ist an dem zitierten Ausschnitt vor allem eines interessant: Wie wenig durchdacht von machen Menschen argumentiert wird - und wie begierig das trotzdem von anderen Menschen aufgegriffen wird. Will man sich keine eigenen Gedanken machen?“

Sie haben uns gezeigt, wie unlogisch Ihre Gedanken sind.

Holzinger
Und Sie haben gezeigt, daß Sie meinen Beitrag nicht gelesen haben. Ich habe nie behauptet, daß mit einer Antennenmessung im Nahfeld die SAR bestimmt wird. Für die SAR werden überhaupt keine Feldstärken gemessen, wie die Messmethode funktioniert ist an anderen Stellen im Netz leicht verständlich dokumentiert. Kurz zusammengefasst: Es wird die lokale Erwärmung in einem "Dummy-Schädel" gemessen, wodurch auch begrenzte Stellen mit hohen Leistungsdichten (resultierend in stärkerer Erwärmung) gefunden werden können.
Da Leistungsdichte und Feldstärke gekoppelt sind, hat man damit auch die Regionen hoher Feldstärke abgedeckt.

Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?

Christopher

von charles » 3. März 2009 13:15

Der Unterschied zwischen Nahfeld und Fernfeld liegt darin dass im Fernfeld, die elektrische und die magnetische Komponente mit einander verflochten sind, und man braucht da nur das elektrische Feld zu messen, um mittels eine Formel die Leistungsflussdichte zu berechnen. Die magnetische Komponente kann man daraus berechnen.
(Breitbandmessgeräte machen die Berechnung der Leistungsflussdichte automatisch.)

Anders ist es beim Nahfeld. Dort sind die elektrische und die magnetische Komponente NICHT mit einander verknöpft.
Deswegen genügt es nicht im Nahfeld nur die elektrische Komponente zu messen: Auch muss dazu die magnetische Komponente getrennt gemessen werden, um daraus die Leistungsflussdichte berechnen zu können.

Deswegen wird auch immer abgeraten die leistiungsflussdichte im Nahfeld zu messen, weil die normale HF-Messgeräte nur die elektrische Komponente messen.

Das ist auch eine meiner viele Kritikpunkte an die TNO Studie. Dort hat man im Nahfeld (ca 40 cm vor die Antenne) nur die elektrische Komponente gemessen, was falsch ist.

Re: Höherer Unsinn

von Christopher » 3. März 2009 12:16

Anonymous hat geschrieben: Wie jetzt, Feldstärken schwanken um "Größenordnungen innerhalb von wenigen Zentimetern im Nahfeld" und einen Satz später sind Sie "genau definiert im Nahfeld"? Logisch klingt das nicht gerade...
Ist aber kein Widerspruch. Die örtliche Verteilung der Feldstärke im Nahfeld ist genau definiert. Wenn man aber bei einer Messung die Antenne um wenige Zentimeter verschiebt, dann misst man plötzlich völlig andere Werte. Bei der Rückkehr zu genau der gleichen Stelle kommt man aber wieder auf den gleichen Wert wie vorher. Während im Fernfeld die Feldstärke nur noch von der Entfernung der Antenne abhängt (in einem Kugelkoordinatensystem also nur von r), hängt sie im Nahfeld eben auch von den anderen Koordinaten (im Kugelkoordinatensystem die Parameter Theta und Phi) ab.
Wenn man im Nahfeld als einzigen Parameter die Entfernung zur Antenne angibt, wird man also nie vorhersagen können, welche Feldstärke man messen wird. Gibt man dagegen die genauen Koordinaten an, so wird man wieder reproduzierbar messen können.

Ich hoffe, daß es mir dieses Mal besser gelungen ist, den Unterschied zwischen Nahfeld und Rauschen darzustellen. Die erste Formulierung war tatsächlich leicht missverständlich.
Anonymous hat geschrieben:
Die neusten Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm sind nämlich alarmierend.

Temperaturerhöhung bis 100 Grad

An einem Modellsystem aus künstlichen Zellmembranen haben die Forscher kurzzeitige Temperaturerhöhungen um bis zu einhundert Grad gemessen.

Professor Dr. Dr. Markus Antonietti (Direktor des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung): "Da wird hundertmal so viel Energie absorbiert wie bisher gedacht. Das ist der Horror!"[..] "Aber wir kennen jetzt den Mechanismus, der zur Zellschädigung führen könnte. Als Wissenschaftler bin ich besorgt"

Dumm, das es im Gehirn keinerlei Rezeptoren gibt um den Menschen auf die immense Schädigung die bei jedem Mobilfunk Gespräch entstehen aufmerksam zu machen...Diese wurden von der Evolution nicht vorgesehen, Sie konnte ja auch nicht damit rechnen, das sich Menschen freiwillig solche Strahlenkanonen ans empfindlichste Körperteil halten.
Für meinen Geschmack ist die Formulierung "Das ist der Horror" nicht die Art und Weise, wie sich ein seriöser Wissenschaftler ausdrücken würde - aber vermutlich sind da eher der Presse die Pferde durchgegangen :)

So neu sind die erwähnten Forschungsergebnisse übrigens nicht mehr, die zitierte Formulierung findet sich in einem Artikel von Zeit Wissen von 2006. Auch wenn hier im Labor ein Mechanismus nachgewiesen wurde, heißt das noch lange nicht, daß er "in vivo" auch so auftritt (z.B. werden in lebendem Gewebe weit weniger starke Temperaturspitzen auftreten, weil es durch den Blutkreislauf eine Wärmeabfuhr gibt). Es gibt außerdem keine Angabe, mit welcher Leistung eingestrahlt wurde und ob und ggf. wie das Signal moduliert war.

Falls es tatsächlich massive Schädigungen gäbe, müßten sich dann nicht schon längst gewaltige Anstiege der Krebsfallzahlen gezeigt haben? Die Statistiken geben sowas aber nicht her.

Re: Höherer Unsinn

von Holzinger » 3. März 2009 10:14

Christopher hat geschrieben: Die Ursache, warum Feldstärken erst in einer gewissen Mindestentfernung vom Sender (pi mal Daumen 3 bis 10 Wellenlängen) sinnvoll gemessen werden können, liegt in der sehr inhomogenen Feldverteilung innerhalb des Nahfeldes. Da können die Feldstärken innerhalb von wenigen Zentimetern um Größenordnungen schwanken. Klar, daß unter solchen Umständen keine aussagekräftige Messung möglich ist.
Mit dieser Aussage haben Sie sich ein Eigentor geschossen.
Wenn Sie eingestehen, dass im Nahfeld keine aussagekräftige Messung möglich ist,
dann ist es auch nicht möglich unbedenkliche SAR-Werte für Handys festzulegen, die
direkt am Kopf des Menschen ( Nahfeld ) gehalten werden.
Das ist das, was zu beweisen war.

Also stimmt es: „ Höherer Unsinn: "Grenzwerte" und "SAR-Werte"


Außerdem sollten Sie sich hier nicht als Oberlehrer aufspielen und beleidigen Sie nicht die Menschen, die der Mobilfunk- Mafia berechtigterweise das Handwerk legen wollen, indem Sie Folgendes geschrieben haben:
„Für mich ist an dem zitierten Ausschnitt vor allem eines interessant: Wie wenig durchdacht von machen Menschen argumentiert wird - und wie begierig das trotzdem von anderen Menschen aufgegriffen wird. Will man sich keine eigenen Gedanken machen?“

Sie haben uns gezeigt, wie unlogisch Ihre Gedanken sind.

Holzinger

Re: Höherer Unsinn

von Gast » 3. März 2009 09:27

Christopher hat geschrieben: ..
Die Ursache, warum Feldstärken erst in einer gewissen Mindestentfernung vom Sender (pi mal Daumen 3 bis 10 Wellenlängen) sinnvoll gemessen werden können, liegt in der sehr inhomogenen Feldverteilung innerhalb des Nahfeldes. Da können die Feldstärken innerhalb von wenigen Zentimetern um Größenordnungen schwanken. Klar, daß unter solchen Umständen keine aussagekräftige Messung möglich ist.

Von "Rauschen" redet beim Nahfeld mit Sicherheit kein ernstzunehmender Experte. Die Feldstärkeverteilung im Nahfeld sind nämlich genau definiert durch die Dielektrizitätskonstante der Umgebung der Antenne, die Wellenlänge und die Form der Antenne. Rauschen ist etwas Zufälliges.
Wie jetzt, Feldstärken schwanken um "Größenordnungen innerhalb von wenigen Zentimetern im Nahfeld" und einen Satz später sind Sie "genau definiert im Nahfeld"? Logisch klingt das nicht gerade...

Die neusten Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm sind nämlich alarmierend.

Temperaturerhöhung bis 100 Grad

An einem Modellsystem aus künstlichen Zellmembranen haben die Forscher kurzzeitige Temperaturerhöhungen um bis zu einhundert Grad gemessen.

Professor Dr. Dr. Markus Antonietti (Direktor des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung): "Da wird hundertmal so viel Energie absorbiert wie bisher gedacht. Das ist der Horror!"[..] "Aber wir kennen jetzt den Mechanismus, der zur Zellschädigung führen könnte. Als Wissenschaftler bin ich besorgt"

Dumm, das es im Gehirn keinerlei Rezeptoren gibt um den Menschen auf die immense Schädigung die bei jedem Mobilfunk Gespräch entstehen aufmerksam zu machen...Diese wurden von der Evolution nicht vorgesehen, Sie konnte ja auch nicht damit rechnen, das sich Menschen freiwillig solche Strahlenkanonen ans empfindlichste Körperteil halten.

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