von Christopher » 3. März 2009 20:29
Holzinger hat geschrieben:
Sie stellen mir die Frage: „Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?
Zu der Lektion, die Ihnen Herr Jakob verpasst hat möchte ich noch eins draufsetzen.
--- Wer hier in dies Forum schreibt, dem müsste längst bekannt sein, dass nicht nur die
thermische Strahlenbelastung sondern auch die nichtthermische Belastung eine Rolle
spielt. Auf die nichtthermischen Folgen ist Herr Jakob auch eingegangen.
Welche Lektion hat Herr Jakob mir denn verpasst? Er hat mich sachlich auf eine Schwäche in dem zur SAR-Messung verwendeten Modell hingewiesen. Jedes Modell ist nur eine Annäherung an die Realität, deshalb haben alle Modelle den einen oder anderen Fehler.
Daß es auch andere EMF-Wirkungen als thermische gibt, steht hier überhaupt nicht zur Debatte. Da es zweifelsfrei eine Erwärmung durch EMF gibt, und diese Erwärmung von der Feldstärke an einem Ort abhängt, kann man daraus auch den Schluß ziehen, daß an den Stellen, wo eine besonders starke Erwärmung stattfindet, auch besonders hohe Feldstärken sind. Und diese Feldstärken können thermische Wirkungen haben, sie können aber auch nichtthermische Wirkungen haben.
Holzinger hat geschrieben:
--- Zu der Messmethode im Nahbereich sollten Sie sich das Vorangegangene richtig
durchlesen. Es wurde festgestellt und dieser Umstand dem Bundesamt für Strahlenschutz und der Mobilfunkindustrie bestens bekannt, dass im Nahfeld von Antennen eine Strahlung vorhanden ist, die man Longitudinalwellen auch Skalarwellen nennt. Manche sprechen auch von Tesla-Strahlung.
Nun weiß jeder Hochfrequenztechniker, dass er im Nahfeld nichts messen kann, aber nicht etwa, weil dort nichts wäre, sondern weil man das, was da ist, (noch) nicht messen kann.
In dieser Richtung hat man leider noch zu wenig geforscht, um Messmethoden zu
entwickeln. Das hat sicher auch einen bestimmten Grund.
Aber solange, wie Menschen mit Longitudinalwellen im Nahbereich belastet werden,
deren Intensität und Verträglichkeit nicht bekannt ist, muss das Bundesamt für Strahlenschutz bzw. die Mobilfunkindustrie diese Technologie abstellen.
Das ist eine Regel, die bei Medikamenten auch gilt, wenn es Bedenken bei den Nebenwirkungen gibt.
Also den Mobilfunk abschalten und schleunigst eine ungefährliche
Mobilfunktechnologie entwickeln. So einfach ist das.
Holzinger
Lesen Sie sich doch Ihren eigenen Text nochmal durch. Sie sagen, alle wissen, daß da etwas ist, aber man kann es nicht messen. Wie weiß man dann, daß es da ist? Weil es ein paar bedruckte Seiten mit mathematischen Formeln gibt? Papier hält still... Auch in der Physik gilt, daß eine Theorie erst dann als anerkannt gilt, wenn sie mit Messergebnissen unterfüttert ist.
Überhaupt sollte man sich mal klar darüber werden, ob die postulierten Skalarwellen jetzt schlecht oder gut sind. Zum einen redet ein Professor Meyl von Skalarwellentechnologie, was ja voraussetzt, daß die Wirkung von Skalarwellen auf jeden Fall unproblematischer ist als die von Transversalwellen; zum anderen aber heißt es, die von klassischer HF-Technik ausgesendeten Skalarwellen seien schädlich. Was denn nun?
Leider habe ich den Verdacht, daß es Ihnen hauptsächlich darauf ankommt, herumzupöbeln, deshalb abschließend an dieser Stelle: *PLONK*
An alle anderen: Es wäre schön, wenn man sich bei aller Skepsis gegenüber dem Mobilfunk auch noch ein bisschen Skepsis gegenüber den Leuten bewahrt, die in diesem Umfeld auf Bauernfängerei gehen. Nur weil einer eine andere Meinung hat als der Mainstream, bedeutet das noch lange nicht, daß er auch recht hat.
So, jetzt ist aber Zeit für Abendessen!
Schöne Grüße,
Christopher
[quote="Holzinger"]
Sie stellen mir die Frage: „Welche Messmethode würde in Ihren Augen denn beim Nahfeld sinnvolle Ergebnisse liefern?
Zu der Lektion, die Ihnen Herr Jakob verpasst hat möchte ich noch eins draufsetzen.
--- Wer hier in dies Forum schreibt, dem müsste längst bekannt sein, dass nicht nur die
thermische Strahlenbelastung sondern auch die nichtthermische Belastung eine Rolle
spielt. Auf die nichtthermischen Folgen ist Herr Jakob auch eingegangen.
[/quote]
Welche Lektion hat Herr Jakob mir denn verpasst? Er hat mich sachlich auf eine Schwäche in dem zur SAR-Messung verwendeten Modell hingewiesen. Jedes Modell ist nur eine Annäherung an die Realität, deshalb haben alle Modelle den einen oder anderen Fehler.
Daß es auch andere EMF-Wirkungen als thermische gibt, steht hier überhaupt nicht zur Debatte. Da es zweifelsfrei eine Erwärmung durch EMF gibt, und diese Erwärmung von der Feldstärke an einem Ort abhängt, kann man daraus auch den Schluß ziehen, daß an den Stellen, wo eine besonders starke Erwärmung stattfindet, auch besonders hohe Feldstärken sind. Und diese Feldstärken können thermische Wirkungen haben, sie können aber auch nichtthermische Wirkungen haben.
[quote="Holzinger"]
--- Zu der Messmethode im Nahbereich sollten Sie sich das Vorangegangene richtig
durchlesen. Es wurde festgestellt und dieser Umstand dem Bundesamt für Strahlenschutz und der Mobilfunkindustrie bestens bekannt, dass im Nahfeld von Antennen eine Strahlung vorhanden ist, die man Longitudinalwellen auch Skalarwellen nennt. Manche sprechen auch von Tesla-Strahlung.
Nun weiß jeder Hochfrequenztechniker, dass er im Nahfeld nichts messen kann, aber nicht etwa, weil dort nichts wäre, sondern weil man das, was da ist, (noch) nicht messen kann.
In dieser Richtung hat man leider noch zu wenig geforscht, um Messmethoden zu
entwickeln. Das hat sicher auch einen bestimmten Grund.
[b]Aber solange, wie Menschen mit Longitudinalwellen im Nahbereich belastet werden,
deren Intensität und Verträglichkeit nicht bekannt ist, muss das Bundesamt für Strahlenschutz bzw. die Mobilfunkindustrie diese Technologie abstellen.
Das ist eine Regel, die bei Medikamenten auch gilt, wenn es Bedenken bei den Nebenwirkungen gibt.
Also den Mobilfunk abschalten und schleunigst eine ungefährliche
Mobilfunktechnologie entwickeln. So einfach ist das.
[/b]
Holzinger[/quote]
Lesen Sie sich doch Ihren eigenen Text nochmal durch. Sie sagen, alle wissen, daß da etwas ist, aber man kann es nicht messen. Wie weiß man dann, daß es da ist? Weil es ein paar bedruckte Seiten mit mathematischen Formeln gibt? Papier hält still... Auch in der Physik gilt, daß eine Theorie erst dann als anerkannt gilt, wenn sie mit Messergebnissen unterfüttert ist.
Überhaupt sollte man sich mal klar darüber werden, ob die postulierten Skalarwellen jetzt schlecht oder gut sind. Zum einen redet ein Professor Meyl von Skalarwellentechnologie, was ja voraussetzt, daß die Wirkung von Skalarwellen auf jeden Fall unproblematischer ist als die von Transversalwellen; zum anderen aber heißt es, die von klassischer HF-Technik ausgesendeten Skalarwellen seien schädlich. Was denn nun?
Leider habe ich den Verdacht, daß es Ihnen hauptsächlich darauf ankommt, herumzupöbeln, deshalb abschließend an dieser Stelle: *PLONK*
An alle anderen: Es wäre schön, wenn man sich bei aller Skepsis gegenüber dem Mobilfunk auch noch ein bisschen Skepsis gegenüber den Leuten bewahrt, die in diesem Umfeld auf Bauernfängerei gehen. Nur weil einer eine andere Meinung hat als der Mainstream, bedeutet das noch lange nicht, daß er auch recht hat.
So, jetzt ist aber Zeit für Abendessen!
Schöne Grüße,
Christopher